Malevil 2009 – The Race

So , jetzt kann ‘s weiter gehen.
Ich hatte noch nicht die Autotür zu , da begann‘s auch schon auf ‘s Dach zu trommeln. Die armen Schweine in ihren Zelten… Mir war ‘s egal, ich hab mich in meinen Schlafsack gemümmelt und war auch gleich im süßesten Trailhimmel…
Um halb 6, es war noch gar nicht richtig hell, war die Nacht zu Ende, die nervösen Blasen rennen schon zu den Toi-Häuschen , zu allem Überfluss sind ‘s fast nur die Fahrer mit den gelben Nummernschildern, die haben doch noch Zeit ,sind erst um 10 dran. Ich entschließe mich alles zu ignorieren und dreh mich einfach um, aber an Schlaf ist nicht mehr wirklich zu denken.
Um 7 ist der ganze Zeltplatz auf den Beinen. Ich beschließe aufzustehen. Das Wetter scheint ja richtig super zu werden, kein einziges Wölkchen am Himmel, aber immer noch recht kühl. Und das Gewitter heut Nacht scheint auch keine größeren Schäden hinterlassen zu haben.
Frühstücken, 106 km sind kein Pappenstiel, da müssen die Speicher aufgefüllt sein und stadtfein muss ich mich auch noch machen… Jetzt aber die große Frauenfrage, welches Shirt zieh ich an? Das Wasgau-Shirt mit dem geilen „Quäl dich…“ Logo oder das MME-Shirt vom Vorjahr? Das Neue ist ein absolutes No Go, das muss ich mir erst verdienen.
Ein prüfender Blick in die Runde und sieh da, es sind noch mehr auf die Idee mit dem alten MME-Shirt gekommen. OK, warum eigentlich nicht, hab ich mir ja schließlich schwer erarbeitet,413 km mit Urkunde! Man kann ja zeigen, was man hat. Entscheidung also gefallen! Und schwups schon isses um 8.
Nochmal alles kontrolliert, Transponder, Flasche, Riegel, Gels, Werkzeug, alles da, naja das Schaltauge fehlt schon, ich hoffe ich werd ‘s nicht brauchen ,wenn ja ist sowieso alle vorbei, aber ein ungutes Gefühl bleibt. So dann kann ‘s ja los gehen.
Bin nicht der Einzige, der so spät los fährt, höre schon von weitem die Bässe der Lautsprecher. Schon wieder AC/DC, das funzt ja .Stehe diesmal ziemlich weit hinten, ist aber egal 106 km sind lang genug und dafür frier ich nicht Noch 5 Minuten und dann geht ‘s los diesmal deutlich entspannter als letztes Jahr. Babylonisches Sprachgewirr, nicht ein bekannter Laut um mich rum, nicht mal was Sächsisches und von Magenta ist auch weit und breit nichts zu sehen . Stand bestimmt in der ersten Reihe, naja hat ja auch andere Ansprüche.

Renn.Schnecke in Action und ohne Magenta, quasi incognito

Ein Stück durch ‘s Dorf und dann gleich links auf die Wiese. Schon montieren die Ersten, FF und RoRo. Ich hoffe meine Nobbys halten durch. Wiesentrail Nr.3,4 5 und 6. Diese fürchterlichen, kleinen Schläge, schlimmer als Kopfsteinpflaster. Ich müsste schneller fahren, dann würde es nicht so ruckeln. Meine Hände schlafen ein, die Wiesen ziehen schon ganz schön Körner und noch keine 20 km. Und immer mehr montieren. Ich könnte eigentlich schneller, aber dieses Jahr bin ich nicht so blöd und fang jetzt schon zu überholen an .Erstens kommt man nicht mehr zurück in die einzige Spur und Zweitens scheinen sich die Bauern hier den Spaß zu gönnen in der Nacht vorher ihr Gehörntes über die Strecke zu jagen. Man glaubt ja gar nicht, wie toll sich Fat Albert vor Einem durch nen frischen Kuhfladen fräst.
Ich hab letztes Jahr noch Tage später den Mist vom Rad gekratzt und den Geruch bis zum Schluss nicht aus der Nase gekriegt.
Vor mir gurkt schon von Anfang an so ‘n Kerl mit Körbchenfahrrad rum. Vorne Starrgabel, 28er Mopedreifen , Schutzbleche mit Schmutzfängern bis auf den Boden und die Schaltung sieht aus wie ne Dose, aber so wie der Kerl am Berg rein keult könnt ‘s auch ne Shimano -7-Gang sein. Vielleicht lieg ich ja auch total falsch ,der Kerl fährt Single-Speed und das Ding ist ne Rücktrittbremse mit Nabendynamo. Vielleicht hat den ja noch irgendwer anders gesehen .

Falls nicht, nach einigem Suchen hab ich ihn in der Fotogalerie gefunden und schweres Gepäck hatte er auch noch dabei. Weiß nicht, welche Alpenpässe er heute noch überqueren wollte…

Die ersten Waldpassagen mit kurzen, knackigen 30,40 hm Anstiegen jetzt geht ‘s ans Überholen.. Jetzt machen sich die Home-Trails um Eisenach mit ihren ständigen Auf und Abs bezahlt. War ‘n ideales Intervalltraining. Ich hab das Gefühl, ständig irgendwelche Löcher zuzufahren und das blöde Körbchenfahrrad ist immer mit dabei, nerv. Immer mehr Mädels fallen zurück. Ist schon erstaunlich, wie viele hier mitfahren. Ist mir so bei noch keinem Marathon aufgefallen. Die Strecke wird ruppiger ,die Abfahrten auch und immer mehr montieren am Wegesrand. Und dann passiert was passieren muss, wieder einer von den Kurzen, Knackigen , einer bleibt stehen und alle dahinter steigen aus „Sympathie“ ab. So was trägt ja prima zur Teambildung bei, na gut, sind wir halt ‘n sozialistisches Wanderkollektiv . Die Tschechen palavern immer noch, aber es ist schon deutlich weniger geworden. Da mischen sich ein paar sächsische Laute dazwischen. Zwei Tharandter Waldsäue haben sich unserem Kollektiv angeschlossen.

Die Tharandter Waldsäue

Weiß nicht von wo die hergekommen sind, von vorn oder von hinten. Fahre immer noch ‘n Haufen Löcher zu.
Falle mal aus ner Gruppe raus und fahre wieder in irgendeine rein, Positionskämpfe.. Da vertraute Klänge. Hinter mir einer mit Stöpseln im Ohr, dreimal darfst du raten, natürlich Highway to Hell. Mir geht ‘s gleich viel besser.
Meine Brille war auch schon zweimal beschlagen, ich muss ‘n bisschen raus nehmen, Off Limit.
Seit den Wiesentrails klappert irgendwas an meinem Hinterbau, scheint aber noch alles zu funktionieren. Hab keine Lust jetzt anzuhalten. Nur so ne blöde Unsicherheit bleibt, aber jeder Meter nach vorn bringt mich dem Ziel und der Park Tool Werkstatt ein bisschen näher.. Mein Alptraum, das Schaltauge is es jedenfalls nicht, die Schaltung sieht gut aus und funzt prächtig.
Rynoltice, Petrovice, die Dorfdurchfahrten sind ja auch ne wucht. Die Ureinwohner sind super freundlich.
Die Ommas und Oppas sitzen , ausgerüstet mit diversen Wink- und Klatschelementen, zusammen mit ihren Enkeln auf Campingstühlen in ihren Vorgärten und gucken Fahrrad. Und jeder wird angefeuert, einfach genial .Scheint ja auch DAS Großereignis dieser Region zu sein. Überhaupt mal an dieser Stelle ein dickes Lob an alle Helfer an den Verpflegunstationen und Straßensperren, ob tschechisch oder sächsch, und auch ein fetter Knutsch an die kleine Dickbusige, die einen famosen Sprint hingelegt hat, nur damit ich auch ‘n Becherchen kriege.

Hier mal meine Wenigkeit in Action, im Hintergrund Ureinwohner mit Winkelement in seinem Vorgarten

So, aber jetzt wieder back to the Race…
So langsam nähern wir uns dem sächsischsprachigen Raum und es kommt der Moment, wo auf dem Rücken der Feuerwehr wieder Feuerwehr steht. Und dann auch die erste knackige, verblockte über WurzelndurchdenWaldspringSteilabfahrt. GEEIILL!! Ups, die Tastatur scheint zu klemmen. Letztes Jahr hab ich hier das Rad noch gaanz voorsichtig runter getragen und die hübsche Eva aus München hat mir dann gezeigt, dass hier alles fahrbar ist.
Wenn nur dieses blöde Geklapper nicht wär, wird immer lauter. Lange geht das bestimmt nicht mehr gut
Nach Heideberg und Scharfenstein und noch zwei Abfahrtskrachern Oybin. Der absolute Höhepunkt der Tour.
Mittlerweile bin ich jetzt auch ganz ordentlich weich gekocht und ich denke mit Grausen an den langen Hammeranstieg zum Hochwald. Von Kilometer 46 bis Kilometer 53 fast durchgehend mit Rampen ,weit jenseits der 25 %, von 400m auf über 700 m immer nur rauf. Voriges Jahr war das ne ziemlich lange Wanderpassage. Noch schnell ‘n Blick auf meinen Tacho, 20 er Schnitt, Wahnsinn, aber das ändert sich gleich, mein schöner Schnitt Heul ,Schluchz.
Die erste Rampe noch unten im Ort auf Asphalt. Rechts rum und da isse schon, die erste Wand. Ach wie lustig 20 Schaltungen gleichzeitig krachen, Krch, Krch ,Krch..und auf sächsisch Schei55e und oh no. Die Waldsäue sind wieder da. Wie ‘s auf tschechisch heißt weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, das ich das auch gehört habe. Aber jetzt will ich noch nicht absteigen, obwohl mein Pulsmesser (die Brille) schon wieder Off Limits anzeigt. Zum Glück bin ich endlich das blöde Körbchenfahrrad los. Rechts und links viele Zuschauer, Stützstrumpfgeschwader. Schlimm ist nur das ich jetzt die Kommentare versteh.. Wie kommen die hier alle bloß rauf?!? Gibt ‘s hier nen Lift? Alleine können die doch gar nicht bis hierher gekommen sein. Und wieder so ‘n Witzbold mit Krückstock:“Hey, ihr habt ‘s gleich geschafft“ und zwei Schritte weiter der Gleiche “Die wissen gar nicht, was noch auf die zu kommt.“ DU ARSCH, ICH WEISS ES!!!! oder der Nächste „Ihr seid die Ersten, vor euch ist keiner Mehr“ aarrrgh. Zum Glück hab ich keine Luft mehr für ne Antwort.
Um mich rum nur noch Gekeuche, die Brillen der Anderen sind genauso beschlagen wie meine.
Jetzt wird ‘s psychologisch..
WAS IS‘N DAS?!? Hab ich schon Halluzinationen?? Da rauscht was holdes Weibliches mit mittlerem Kettenblatt an mir vorbei. Und ich im Rentnergang. Und fühlen tu ich mich wie 90..
Ja das geht doch nicht. Jetzt aber dran bleiben. DRAN BLEIBEN!! Und wenn du denkst es geht nicht mehr, nimm einfach einen Zahnkranz mehr.. Unglaublich, UNGLAUBLICH!!! es funktioniert Die Augen 5 cm über ‘n Sattel fixiert, kurz angetreten und auf ‘s Nummernschild gelunzt. MIRA aus Chomutov!!. Du bist ein Engel. Zusammen sägen wir den Berg hoch und ich merk ‘s nicht mal. Ich glaub ich bin verliebt. MIRA, meine MIRA. Hormon-Doping is geil. Ganz oben dann doch noch ne Wanderpassage.
Lustig ist ja, wenn ‘s deftig wird, ich meine bergauf; scheint alles nur drauf zu warten, bis der Erste abgestiegen ist und schwups alle laufen auch. Gruppendynamik. Es will bloß keiner der Erste sein. Und dann, wenn ‘s wieder etwas flacher wird und man eigentlich schon wieder fahren könnte, verstohlene Blicke nach rechts und links. Ach die laufen auch noch… Und fängt dann Einer zu Klickern an is Schluss mit lustig. Hektisches auf ‘s Rad springen und dann is wieder freie Jagd. Aber MIRA schiebt noch , dann schieb ich auch.
MIRA steigt auf, hinter ihr klick, klick, klick, klick, klick…
Oje, das is hier noch verdammt steil.. Langsam, mit jeder Umdrehung zieht sie davon. MIRA bleib doch , MIRA, MIIIIRRAAA!!! und weg is se. ACH, endlich oben . Die nächste Abfahrt. Ich lass es einfach laufen, wenn nur das blöde Klappern nicht wär. Und da is MIRA wieder. Ein Glück, na runter fährt se deutlich vorsichtiger. Wenn wir uns zusammen tun könnten wären wir bestimmt ne Stunde schneller, du fährst Up – und ich den Downhill.

Mira

Wieder ‘n Berg und MIRA is weg. Und ne Abfahrt und ich bin wieder da juchee. Und der nächste Berg und MIRA is wieder weg. Da das Ende der Rampe Jetzt aber schnell hinterher, ne Wildschweinsuhle, ein Tscheche steht unentschlossen davor, schnell durch mit so was kann ich mich jetzt nicht lange aufhalten MIRA ist weg!!!. AAARRRRGGGHH , mein Vorderrad steckt bis über die Achse im Schlamm. Sitz jetzt hier auf meinem Rad mitten im Schlamm wie König Arthus auf seinem Thron und herrsche über mein kleines Reich. Jetzt gibt ‘s wohl nasse Füße. Ich glaub der Tscheche hat ‘n Lachkrampf gekriegt. Drumrumtragen wäre wohl die bessere Variante gewesen. Aber lamentieren hilft nicht, ich hab ja keine Zeit, MIIRAAA!! Nach der Bergung mit den unvermeidlichen nassen Füßen das nächste Malheur. Die Vorderradbremse schleift, kein Wunder, was da alles drin hängt.. Die nächste Abfahrt wird ‘s hoffentlich richten. Noch mal ‘n blick auf ‘n Tacho 15,7er Schnitt, wo ist nur meine 20 Hin???
Die Abfahrt hat ‘s natürlich nicht gerichtet, bin jetzt Bergaufbremser und das jetzt wo MIRA weg ist. Vorne quietscht ‘s und hinten klappert ‘s und in der Mitte pfeift die Lunge, ich glaub MIRA hört mich auch so noch…
Wenigstens versteh ich jetzt die Kommentare der Wanderer nicht mehr…
Die Anfahrt zur Lausche, ein elend langer Plattenweg. Voriges Jahr war hier Gegenwind und am Horizont seh ich noch MIRA. Die Tharandter Waldsäue ziehen mich wieder ran .Die Zwei scheinen auch auf MIRA‘s Hintern zu stehn.
Ach du schöne Lausche, du Lausche , Lausche, Dreckslausche, LAAUUSCHE!!!.Wieder ’n Fußmarsch. Neben mir der mit den Stöpseln im Ohr. You ll never walk alone. Hey alter, Daumen, mir wär jetzt I want to ride my bicycle lieber..
Nach der Abfahrt bin ich wieder dran. MIRA wär fast in den Graben gerauscht, so laut hat ‘s hinter ihr gequitscht, geklappert und gepfiffen. Wildschweinsuhle Nr. 3 und 4. Ich hab das Rad gaaanz vooorsichtig und auf Zehenspitzen.. Verpflegung an Kilometer 76, ich glaub wir sind in U Jana. Laut Höhenprofil kommt nach Cvikov noch ‘n Kracher, also JETZT Flasche füllen, mein erster wirklicher Boxenstopp, noch schnell ‘n Salamibrot mmh, lecker NUR MIRA kennt keine Gnade, einfach durchgeplauzt , also schnell noch ne Salami und hinterher. Gleich nach der Verpflegung wieder ‘n Berg , Shit Oma-Gang . Unser Kollektiv ist auch recht übersichtlich geworden. Blick nach vorn, blick nach hinten, nix zu sehen. Die Waldsäue haben offensichtlich nen längeren Boxenstopp eingelegt. AAAch endlich die Abfahrt und Krawumm irgendwas hat meinen Fuß getroffen. Die grade frisch aufgefüllte Flasche ist weg, jetzt weiß ich auch, woher das Klappern kam. Die Schraube vom Flaschenhalter hat sich gelöst. Wenigstes klappert ‘s jetzt nicht mehr.. In Cvikov noch ‘n Boxenstopp. Werkzeug raus, Schraube fest, neue Flasche gegriffen und weiter. MIRA kann ich mir jetzt abschminken . Ach MIRA, meine MIRA, warum hast du nicht gewartet?? MIIIRAAA…
Eine giftige Rampe jagt die andere. Ich kann nicht mehr. Schon wieder OMA-Gang. Bloß noch drüber über ‘n Berg und irgendwie ankommen. Von hinten schließt ‘n ziemlich langer Zug auf… und rauscht einfach vorbei, .10,11, 12 ,20 Plätze verloren, egal geht eh nix mehr.
Da kurbelt doch ganz lustig noch ‘n Weiberhintern an mir vorbei. Mira tut mir leid, ich hab ne neue Liebe gefunden. Der Hintern heißt Daniela und spricht leider auch nur Esperanto.

Daniela aus Liberec

Egal, den lass ich jetzt nicht mehr weg fahren. Meine Brille beschlägt wieder, schon wieder Off Limits, oder sind ‘s die Hormone? Vor uns nix und nach uns nix.
Daniela kurbelt ordentlich und lächeln kann das schöne Kind, genial.. Wieder ‘n Berg, doch mehr als 50 m lass ich Daniela, nicht mehr weg . Musik , die Ranch , ich hör se schon ,weit kann ‘s nicht mehr sein. Wieder links rum , weg von der Ranch und noch ‘n Anstieg und ne Abfahrt und wieder hoch. Das gibt ’s doch nicht! Ich hab doch eben noch Musik gehört Wieder runter, über die Straße, da endlich die Ranch. Der letzte Anstieg. Alles rein ich bin wieder dran und mit großer Welle gleich vorbei 10,20, 30 m Vorsprung. OK, das reicht, jetzt noch rechts rum in den Hohlweg , über die Wiese und ins Ziel. AAARRRGGHH Haaaltt!! Was is ‘n hier los??!!??
Die spinnen , die Tschechen, jetzt geht ‘s wieder links den Berg hoch, weg von der Ranch. Die angekündigte Streckenänderung. DAS IST DOCH FALSCH!!! Und wenn ich seh , wo die alle hochkommen, NÖ,NÖ.NÖ.
Hoch und runter links und rechts, ne steile Abfahrt auf ne Wiese, da kommen endlich die Holländer mit den gelben Nummernschildern. Die letzten Downhillmeter waren teuer. Da muss ich wieder hoch, jetzt wird die Rechnung präsentiert. Mein Pulsmesser ist wieder beschlagen. Aber Absteigen ist verboten und von hinten kommen noch 2 vom Pulsschlag-Express. Wo kommen die denn her, kannten die ne Abkürzung?! Mann, das sind doch die zwei aus dem T5 von der Landstraße. Ob die mir ‘s doch übel genommen haben? Ich hab ‘s befürchtet. Sieht ganz nach Ausgleich aus, aber noch führe ich 1:0.

Der letzte Anstieg zum Hohlweg,
Vor mir ‘n Holländer außer Konkurrenz

Den Pulsschlag-Express im Nacken, noch bin ich vorn

Der Hohlweg, ich bin noch vorn aber so platt, dass ich mich versteuere und fast in die Böschung knalle und husch der Express rutscht durch und Daniela ,die Süße, quetscht sich auch noch vorbei.
Über die Wiese noch mal reingekeult, aber keine Chance mehr, um den Teich und rein ins Ziel.1:1, Ausgleich in der Nachspielzeit. Die Schiedsrichter waren bestimmt bestochen, hört man ja jetzt öfter…

GESCHAFFT,JAWOLLL

Kurz auf die Anzeige gelunzt
6:32h 12 min schneller als letztes Jahr und das bei der Streckenverlängerung ,YEEAAAH!!
So, noch schnell mit Daniela zum Duschen verabredet und
BLIINGGG,BLIINNGGG,BLIINGG,OK,OK is ja gut ich bin ja schon wieder wach…
Ich glaub, ich brauch ‘n Tschechenbier…

FAZIT

Eine geniale Veranstaltung, ne superschöne und schwere Strecke und ne Top-Organisation. 6 von 5 Punkten. Alle, die hier schon mal gefahren sind werden wiederkommen und an alle anderen,

IHR HABT WAS VERPASST!!!

Ach ja Mira heißt eigentlich MIRKA und hat ihre Altersklassenwertung gewonnen, Respekt!!!

Danksagung

Hiermit möchte ich mich bedanken und zwar bei Tante Edit für ihre überaus hilfreiche Mitarbeit und natürlich
spezial Thanks to Mr. Cut and Mrs. Paste von der Microsoft-Corporation..

Und zum Schluss HORMON-DOPING funktioniert, ehrlich, großes Pionierehrenwort

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