Salzkammergut – 2009

Arbeitstitel:
Kammerlanders Himalaja-
Todeszonenüberlebenstrainingsaktivwochenendurlaub

Freitag, 2.30 Uhr. der Wecker klingelt. Startschuss zu einem weiteren erlebnisreichen Race-Wochenende. Frühstücken, Kaffee schlunzen, Tasche packen, Zelt, Isomatte, Schlafsack, Verpflegung, Bike.. alles rein ins Auto und um 4.00 Uhr bin ich auf der Piste. Meiningen, Autobahn, irgendein schwuler Trucker grüßt seine “Frau” und wünscht sich Phil Collins, “Tarzan”.Schweinfurt, Bamberg, Nürnberg. Mir fallen die Augen zu, verdammt die Nacht war kurz…Bis München schlepp ich mich noch, selbst AC/DC kann nicht mehr helfen. Rasthof Vaterstetten, ne halbe Stunde Schlaf, danach ein Kaffee, das wirkt Wunder. Ich hoffe ich bin jetzt nicht gedopt.
A8 Richtung Salzburg.
Gelb beschilderter WohnwagenindenSüdenfahrStau. Da sind se endlich, die Berge. JUHUUU…

Salzburg. Haben die hier tolle Spritpreise…

Postkartenwetter. Bad Goisern, 30 Grad, die Frisur sitzt.

Gleich rauf auf den Zeltplatz, Bike raus, Badehose in den Rucksack und ab zum See.
Seerunde. Einrollern.
Der kurze, knackige Anstieg zum Oberseestüberl. Der kam mir letztes Jahr gar nicht so giftig vor.
Der Seesteg kurz vorm Bahnhof Obertraun…

Obertraun, 34 Grad und die Frisur klebt… Die wichtige Verpflegungsstation kurz vor dem Aufstieg zur Roßalm.
Hallstatt, UNESCO-Weltkulturerbe.

Sightseeing. In Japan werden jetzt Einige fluchen, haben jetzt nen blöden Biker auf ’m Bild. Die neue Streckenführung mit ner Bergwertung zum Salzberg rauf.

Den Berg verkneif ich mir jetzt, das letzte Stück soll 30% haben. Morgen im Rennen gilt ’s dann. Beim Steegwirt Hirschragout mit Klößen und Preißelbeeren, hmm lecker. Gleich ist es 15.00 Uhr. Ich fahr lieber erst mal zurück und hol die Startunterlagen. Baden kann ich dann heute Abend beim Sonnenuntergang…

Da kommt doch richtige Vorfreude auf…

5 Kilometer bis zum Ziel. Wenn ich morgen hier bin hab ich es fast geschafft, nur noch ein kleiner Singletrail am Traunufer entlang, die Brücke mit der Über-, Drunterdurchfahrt und der letzte Kilometer rein ins Ziel.

Im Zielbereich ist auch schon ne Menge los.

Die Startunterlagen holen und für Team 30, “EBM Beat Mad East”, nachmelden ist nur Minutensache. Voriges Jahr hab ich hier über ne Stunde in der Schlange gestanden.

Ich seh drei Einheimischen zu beim Versuch ne aufblasbare GARMIN-Werbedurchfahrt aufzurichten und mach ein paar Fotos fürs Poesiealbum, da fährt mich Rennschnecke von hinten fast übern Haufen. So schnell, wie se aufgetaucht ist, ist se auch schon wieder weg. Komm nicht mal dazu ein Beweisfoto zu schießen. So kennt man se ja. Immer fix unterwegs…
Zurück zum Festzelt, ein Bier reingeschlunzt und die obligatorischen Nudeln vertilgt, da wird ’s draußen plötzlich dunkel. Hat hier jemand das Licht ausgeknipst, ist doch erst halb vier??

Ein Blitz, ein Schlag, ein Sturm, aber seht selbst…

Das Start- und Zielgelände, eben noch mühsam aufgebaut, gleicht einem Trümmerfeld und die Bäckersfrau im Festzelt kämpft vergeblich gegen die Wassermassen um ihr Gebäck zu retten…
Expo-Gelände, 12 Grad und die Frisur, ähh Haare stehen zu Berge. Das kann ja Morgen lustig werden.
Nachdem der Regen ein wenig nachgelassen hat, zurück zum Zeltplatz. Hier haben auch schon die Aufräumaktionen begonnen. Einige Zelte sind abgesoffen und überall hängen Schlafsäcke zum Trocknen auf den Autos.
Der Platz selbst ist auch halb geflutet.

Platsch, Platsch, Platsch zum Auto gewatet. Hab vorher die Schuhe ausgezogen. Wollt eigentlich noch mal vor ins Festzelt, hab aber gar kein Verlangen und zum Baden im See zieht mich bei 12 Grad auch nix mehr.. Die armen Schweine, die jetzt in ihren nassen Schlafsäcken liegen müssen..
Kohlenhydrate bunkern noch ein Bier und ein bisschen Radio hören. Der Wetterbericht macht Einem Angst und Bange… In Graz ist die halbe Innenstadt abgesoffen, Katastrophengebiet…Für Morgen werden Starkregen, Gewitter und Schnee bis auf 1800 m vorhergesagt. Soweit hoch müssen wir ja zum Glück nicht…Außerdem übertreiben die Wetterfrösche ja sowieso immer. In den Schlafsack gekuschelt und von Sommer, Sonne Sonnenschein geträumt.

Um 7.00 Uhr bin ich wach. Die halbe Nacht trommelt schon Dauerregen aufs Autodach. Zeltplatz, 4 Grad und die Frisur… Gänsehaut.
Die 209er sind schon 2 Stunden unterwegs, Wahnsinn!!
Die Mädchenfrage, Was zieh ich an? stellt sich nicht. Alles was da ist. Zum Glück hab ich ein paar Klamotten mehr mit, weil ich Sonntag noch den Kuppenritt in der Rhön fahren will…Unterhemd, 2 Shirts, Ärmlinge, Regenjacke. Meine lange Regenhose liegt daheim im Schrank, da liegt se gut. 30 Euro in die Tasche, halb neun zum Start geradelt und die Euronen gleich in Beinlinge investiert. Gute Wahl. Ins große Zelt und noch einen heißen Kaffee geschlunzt. Der Regen ist eher noch stärker geworden.
5 vor Neun, in den ersten Startblock geschummelt und gleich an die Hauswand gegenüber der Video-Wall gedrückt. Bei dem Scheißwetter muss man ganz vorne starten, in den Schlammpassagen rauf zum Raschberg wird ’s sicher Stau geben. Im ersten Startblock komm ich sowieso nicht nach vorn, also werd ich stehenbleiben und im 2. Block starten. Startschuss…Alle hasten los, nur ich nicht, dafür steh ich jetzt in der ersten Reihe, super gelaufen. Dann für uns das Go… und ich führe den 2.Block als Erster aus Goisern. Ist ja mal ein geiles Gefühl…Jetzt müssten gleich die ersten Ambitionierten an mir vorbeischießen, ein Kilometer, zwei..
immer noch keiner da, dabei fahr ich nur normale Reisegeschwindigkeit. Betriebstemperatur…Ist auch gut so, es ist verdammt kalt und Trocken ist auch schon lange nix mehr.. Kurz vor Herndl, endlich ziehen die Ersten an mir vorbei. Als es vom Asphalt runter geht sind vielleicht 40-50 Fahrer durchgerutscht. Besser, als ich dachte…und einen Stau gibt ’s auch nicht. Der erste Sturzbach, 10, 15 cm Wasserstand. Fahren is hier nicht mehr.
Laufpassage, mitten durch. Unglaublich, es gibt noch ein paar, die um das Wasser rum tänzeln. Kompletter Quatsch, ob 5 Minuten früher oder später durchgeweicht…bei mir ist der Moment sowieso schon lange vorbei.
Langsam fängt es an, Spaß zu machen, wenn nur die Hände nicht wären…
Neben mir grinst einer,dem gefällt ’s genauso wie mir. Dann doch ein Stau, ein kleiner Steg über ein normalerweise kleines Rinnsal, jetzt ein reißender Strom. Wer hier rein fällt findet sich irgendwo im Schwarzen Meer wieder. Ne 180 Grad-Kehre, endlich wieder auf Forstautobahn. 4-5 Mann haben sich jetzt gefunden, die Startnummern um mich rum sind immer die selben. Wir sammeln immer mehr Fahrer ein. Die Raschberghütte, der Fotostopp, noch 2 Serpentinen und wir sind oben. Gleich kommt die Abfahrt, rechts und links die ersten Aussteiger. Vor der Abfahrt hab ich ein bisschen Bammel. Schalten geht nicht mehr, die Daumen… Handballenschaltung. Der Regen wird langsamer, nee das sind ja Schneeflocken, dicke, fette Schneeflocken!! Jetzt könnt ich ne dicke Zeitung gebrauchen, die hätte sich aber wahrscheinlich auch binnen Sekunden in ihre Einzelteile aufgelöst. Bloß schnell runter, Scheiß Kälte… Hoffentlich kommt bald wieder ein Berg. Das ist bei nem Rennen noch nie vorgekommen, das ich mich auf einen Berg freue…Endlich wieder rauf. Die Verpflegung, klappernde Gestalten drängen sich um den Stand. Wahnsinn, die 209er, wie die aussehen. Zum Glück gibts hier keinen Spiegel. Ich greif ein Iso und rausche vorbei, bloß nicht stehen bleiben…Die Hütteneckalm, jetzt wird ’s wieder gruselig, die lange Abfahrt zur Ewigen Wand…200m steile Abfahrt, dann die Schlammpassage, die letztes Jahr schon unfahrbar war.
Jetzt nur noch Wasser von vorn, von unten, von rechts, von links… Einfach immer mit der Strömung…
Autowaschstrassenschleudergang…
Neben mir zwei Mädels, die ihr eigenes Rennen fahren. Sind schon seit der Verpflegung um mich rum. Am Berg die Eine vorneweg, in der Abfahrt die Andere. Die geben ’s sich so richtig. Wahnsinn!! Ich hab Mühe dran zu bleiben. Wieder so ne Sturzbachlaufbergabpassage. Ein Fully-Fahrer fährt an mir vorbei. Der fährt hier, unglaublich, das geht doch gar nicht. Ein Blick auf meine Daumen, alles voller Blut, wo kommt denn das her? Bei dem Bergabgeruckel krachen die Daumenknöchel ständig gegen die Schalthebel. Ich hab ’s gar nicht gemerkt. Kein Gefühl bis an die Ellenbogen. Ich versuch ’s mit Gymnastik, den Lenker kann ich jedenfalls noch festhalten.
Die Serpentinen kurz vor der Ewigen Wand. In Einer ein Streckenposten mit Lagerfeuer. Ne riesige Traube drumrum. Am Liebsten würd ich mich dazu stellen, aber hier ist nicht genug Platz, also weiter…Die Ewige Wand, vor mir ein Este. Der wird doch nicht… doch, genau wie letztes Jahr steigt so ein Depp an der dunkelsten Stelle im Tunnel vor mir ab. Notbremsung, ein Schrei, hinter mir noch mehr böse Worte. Ich kann grade noch verhindern, dass ich ihm ins Rad donnere. Blitzlichtgewitter, der am Meisten fotografierte Ort im Salzkammergut.
Mich erwischen die Fotofuzzys nur einmal, Sauerei. Wieder Serpentinen. Schlamm, Steine, nur eine fahrbare Spur. Endlich unten. Ne Treppe runter zum Fluss. Letztes Jahr ein Riesenstau, jetzt keiner da, also runter fahren. An der dritten Stufe passiert ’s, Lenker verschlagen und in die Mauer gekracht. Diesmal gilt das Fluchen von hinten mir. Scheiß kalte Hände, Hörnchen verbogen und der Lenker ist auch krumm. Bike schnappen und über die Brücke rennen ist eins, gleich kommt die Verpflegung, da mach ich einen längeren Stopp. Essen während der Fahrt geht nicht mehr, ich krieg einfach die Gels nicht auf. Da kann ich dann auch nach dem Lenker sehen. Weißenbach, die Verpflegungsstelle. Ein Haufen Leute hier, unglaublich bei dem Wetter. Ramba-Zamba mit Musik und jeder wird angefeuert. Ich fahr an den Stand, mann hier gibt ’s heißen Tee. Her damit, der Erste ist nur zum Wärmen der Hände. Aach tut das gut. Ruckzuck ist das Ding kalt. Reingekippt und gleich noch einen geangelt. Die Hände sind wieder da, der Tee wirkt Wunder. Lenker richten und wieder rauf aufs Bike. Viele sind nicht losgefahren seitdem ich hier bin.
Bis Goisern geht ’s jetzt immer am Ufer der Traun entlang. Der Weg steht fast komplett unter Wasser und rechts gurgelt die Traun bedrohlich nah.
Ich hole auf, 10-15 Fahrer werden eingesammelt. Seitdem meine Hände wieder Gefühl haben geht mir ’s gut. Über die Brücke, unten drunter durch, noch 10 cm bis zum Schwarzen Meer, und auf den Radweg Richtung Obertraun. Von hinten schließt ein Haibike-Fahrer mit ner roten Nummer auf. Der hat aber nen gesunden Speed… Ich war schon schnell, häng mich ran. Zu zweit geht ’s gleich noch viel besser. Wir sammeln Fahrer…Plötzlich ein Quad hinter mir. Haben die ne Macke?? Fahren fast in meine Schaltung rein. Ich lass die Idioten vorbei, die wollen aber gar nicht weiter. Ein Kamerateam. Der Haibiker wird von vorn, von der Seite, von oben, von unten gefilmt. Dabei fahren die mir fast übers Vorderrad. Später erfahre ich, das ist Lukas Kubis mit der A27, der Führende der Langdistanz. An der Steigung zum Oberseestüberl verlier ich ihn. Ich muss einen Gang raus nehmen. Die Roßalm wartet noch. Ein Blick nach rechts in den Berg. Irre, Schnee bis fast auf Höhe Salzberg !! Was soll das erst auf der Roßalm werden?!?
Der Seesteg und die Auffahrt zum Bahnhof. Am Wartehäuschen rechts runter, wieder ne Gruppe die aufgeben will, nee, ein Streckenposten erklärt grad, dass das Rennen abgebrochen worden ist. Ungläubiges Nachfragen. Er erklärt es noch mal in Englisch und wieder in Deutsch. ENDE, SCHLUSS, THE RACE IS FINISHED. Im ersten Moment bin ich enttäuscht, aber ein Blick nach rechts in den Berg genügt, um zu Wissen, dass das die richtige Entscheidung war. Die Roßalm ist nicht mehr passierbar. Wir könnten noch die 3 km bis zur Verpflegung fahren, dort gibt ’s ein Zelt, heiße Getränke.. aber ich muss auf den Zeltplatz nach Goisern. Also retour, das Bier kann ich auch im Festzelt in Goisern trinken. Unterwegs immer wieder Einzelfahrer oder kleine Grüppchen, die es noch nicht wissen. Ein paar schließen sich uns an, andere glauben es nicht und fahren weiter. Der letzte Kilometer zum Ziel, wir sind ne ganz stattliche Gruppe geworden. Hier ist noch richtiges Bohei. Haben die uns verarscht?? Aber nein, wir werden namentlich als Fahrer der abgebrochenen Langdistanzen angekündigt. Viele Zuschauer hier, Applaus ohne Ende.
Ich geb meinen Chip ab, und fahr mein Shirt abholen. Im Hintergrund hör ich noch wie der Sieger der C-Strecke angekündigt wird. Ist mir jetzt alles scheißegal. Zurück zum Zeltplatz und gleich unter die Dusche. Aaaacch ist das geil. Bikewäsche ist nicht nötig, so sauber war mein Rad nach nem Rennen noch nie. Noch ein letztes Foto vom Zeltplatz, sonst glaubt es keiner…

Um 14.00 Uhr sitz ich schon im Auto Richtung Bad Neustadt in der Rhön, Heizung auf 30 Grad, die Klamotten müssen noch trocken werden. Da will ich am Sonntag die 92 km-Strecke vom Kuppenritt fahren. Das ist aber dann ne andere, nicht weniger spannende Geschichte…

Zum Schluss noch ein paar Impressionen von Scotty&NoSane

Die Roßalm

Lukas Kubis, Sieger Langdistanz

Nachtrag: Schlussendlich wurde das Rennen doch noch gewertet. Dazu wurden die Zeiten an der zweiten Verpflegung in Weißenbach herangezogen. Meine Platzierung: 283. in 2:40:23 . Gemeldet waren 1575 Starter auf der 114 Kilometer-Strecke, tatsächlich ins Rennen sind ca. 900 und bis Kilometer 33 haben es dann noch 617 Bekloppte geschafft. In der Marathon-Man-Europe-Gesamtwertung bin ich auf Platz 29 nach vorn gespült worden. Übrigens neuntbester Deutscher…

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Salzkammergut abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Salzkammergut – 2009

  1. Schlieppi schreibt:

    Na da sag ich doch mal Herzlichen Glückwunsch zu deinem guten Abschneiden, ist ja eigentlich auch kein Wunder bei deinem “Angeberlactatwert” und deinem permanenten Schlieppiverbrennungstrainingseinheiten *lach.
    Bis zum Wochenende in Seiffen! (würdest du die Classic mitfahren hätte ich dir gezeigt wo der Frosch die Locken hat *schnell abduck
    Gruß vom Weizenklaus
    Schlieppi

  2. 3 Essen Originol schreibt:

    Auch von mir einen Alleroberstenkältedurchhaltrespekt! Du bist schon ein durchgeknallter Hund! Ich bin an besagtem WE aus den Hohen Tauern (Schladming) vom Bergsteigen zurück gefahren. Ich kann Deine Wettereindrücke nur bestätigen. Viel Erfolg am Wochenende beim EBM und grüß mir die ganze Bande!
    Gruß Gernot

  3. Olaf Sakuth schreibt:

    Voll krass Alter, Uwe auch von mir Respekt. Und das Geschriebsel wieder einmal… Vielleicht sollte ich meine Laufschuhe an den Nagel hängen und mir ein Bike kaufen. Was machen deine Hände, konntest du danach wieder arbeiten? Du solltest eigentlich schonender mit deinem Arbeitsgerät umgehen. Kleiner Scherz.
    Alles Gute aus Potsdam und weiter so.
    lg Olaf

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s