Bike-Camp Eisenach – Tag 1

Wozu so lange Winterabende doch gut sind. Da Dealextreme mich immer noch auf meine Lampe warten lässt und so (noch) keine N8Rides möglich sind, können Altlasten aufgearbeitet werden. Dazu zählt unter anderem das Bike-Camp vom ersten Mai-Wochenende 2009. Ist zwar schon fast ein Jahr her, aber nach Sichtung meines Bildmaterials sind die Erinnerungen so frisch, als wäre es gestern gewesen…
Nachdem ich den Rhönis immer vorgeschwärmt habe, wie schön die Eisenacher Umgebung ist war auch schnell ein Wochenende gefunden. Die Wahl fiel auf das erste Mai-Wochenende. Unser Basislager schlugen wir auf der Wiese hinter dem Mosbacher Bad auf.

Geplant war Anreise Freitag mit anschließender “kleiner Bierrunde”, abends Grillabend beim Kneiper vom Mosbacher Bad und Samstag die große Panorama-Runde rund um Eisenach.
Freitagmittag waren die Füchse aus Nurde da. Schnell die Zelte aufgebaut und ab aufs Bike. Ziel unserer kleinen Bierrunde sollte der Große Hörselberg werden. Mit dabei waren die drei Füchse Heiko, Elke, Helen und Schlieppi. Der Rest wollte erst abends oder am nächsten Morgen zu uns stoßen.
Zuerst am Bad vorbei und den kleinen Uphill hoch Richtung Rothenhof.
Durch Rothenhof durch, über Hörsel , Bahn und B7 zu dem Ami-Löchern. Hier hatten die Amerikaner ihre Stellungen, während die Panzerspitzen an Eisenach vorbei weiter auf Gotha und das Jonastal bei Arnstadt vorstießen. Früher waren hier immer Motocross-Veranstaltungen, bis dann in den 80 ern das Tal im Zuge des Autobahnbaus im Thüringer Zipfel zu geschüttet wurde und auch hier die Streckenführung der Autobahn neu gestaltet wurde.
Ab hier beginnt der Aufstieg zum Kleinen Hörselberg. ¾ davon sind fahrbar, dann wird ’s so steil und wurzeldurchsetzt, dass die Räder 150m geschoben werden. Vielleicht schafft ’s ja mal irgendjemand. Ich hab mich schon ein paar mal dran versucht, bin aber leider immer gescheitert…

Oben dann eine phantastische Aussicht ins Erbstromtal mit Blick auf Wutha, den Inselsberg und das Hörseltal.

Unsere Mädels schnaufen schon. Die Jungs sind aber auch froh ne Pause zu haben. Nach kurzem Foto- und Erholungsstopp geht ’s oben auf dem Grat weiter Richtung Mittelberge. Zuerst recht ausgesetzt, dann, im Wald, steinig und wurzelig meist leicht bergauf…Ne Unmenge von Grenzsteinen zeugen mit ihrem Verlauf teils mitten auf dem Weg von früherer Kleinstaaterei.
Endlich der Abzweig zum Jesusbrünnlein. Von hieraus ist es wirklich nicht mehr weit, nur noch ein knackiger Anstieg, dann sind wir wieder auf dem Grat, 200m und Bier und Bratwurststand sind unser. Wir haben richtig Glück mit unserem Bike-Camp. Für das erste Mai-Wochenende haben wir ungewöhnlich schönes, sonniges und warmes Wetter. Richtig geile Sicht von hier oben. Nach Osten kann man bis Gotha sehen, nach Süden begrenzt der Kamm des Thüringer Waldes mit dem Inselsberg unsereren Blick und im Westen sieht man noch Burschenschaftsdenkmal und Wartburg.

Nach ausgiebiger Pause machen wir uns wieder auf den Rückweg. So rum lässt es sich deutlich besser, weil mehrheitlich bergab, fahren. Ein paar fiese Gegenanstiege gilt es natürlich trotzdem zu bewältigen…

Der Kleine Hörselberg. Die Abfahrt hats in sich.
Unten weiter bis zur Autobahn. Hier hab ich noch ne kleine “Überraschung” für die Füchse parat. Statt runter zur B7 geht ’s über die Moto-Cross-Strecke hoch zum Kammweg vom Petersberg.

Hier beginnt ein Hammer-Trail a la Jenaer Horizontale. Steil, schmal, ausgesetzt, mit tollen Ausblicken nach Süden aufs Hörseltal und den Thüringer Wald. Aber leider nicht so lang wie in Jena dafür aber mit ner Kracher-Abfahrt in den Marlittenburg-Weg. Das hat so keiner erwartet. Außer mir fährt nur noch Helen hier runter. Wahnsinn, komplett angstfrei, das Mädel.
Danach geht ’s über ’n Rothenhof zurück zum Base-Camp nach Mosbach. Hier erwarten uns Jana alias Bloondi und Sven. Die Zwei konnten nicht früher da sein, naja frisch Verliebte halt…
Ein Grillabend beim Kneiper vom Mosbacher Bad lässt den Abend ausklingen. Halt nicht ganz. Ein Lagerfeuerchen muss natürlich auch noch sein und einen Kasten Hefe-Weizen kriegen wir auch noch leer.

Schlieppi schnarcht, Ende Tag 1…

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