Die Brandenburg – Teil I

Freitagnachmittag, geiles Wetter. Was kann man da anderes tun, als sich auf ’s Bike zu schwingen?

Am Wochenende findet eines der größten Mittelalterspektakel in der Umgebung auf der Brandenburg bei Lauchröden statt.

Die Doppelburg ist eine der größten Burganlagen Thüringens.

Jeder, der auf der A4 schon mal unterwegs gewesen ist, hat sie sicher schon gesehen. Unmittelbar gegenüber von Herleshausen thront sie majestätisch über dem Werratal. Ich werde den Jungs und Mädels vom Burgverein heute mal bei den Vorbereitungen über die Schulter schauen und dann am Sonntag das ganze Spektakulum in Bild und Wort festhalten.

Die Anfahrt über dem Rennsteig und den Burgenweg hört sich interessanter an, als sie in Wirklichkeit ist. Alles nur Forstweg. Einziges Highlight ist der Trail vom Vachaer Stein bis rauf zum Clausberg. Andersrum ein geiles Wegerl mit viel Flow, heute mal als uphill.

Der erste Blick zur Burg und ins Werratal..

Links die Westburg, rechts die Ostburg.

Das Feldlager…

Ich erobere für euch gleich mal die Burg…

Der Ostturm beherbergt ein kleines Museum…

Der Burghof der Ostburg vom Ostturm aus.

Zwei, drei Burgfräulein laufen mir auch über den Weg…

Wo die wohl alle hin gucken? Da werd ich doch auch neugierig…

aah, nochmal das Feldlager…

ui, noch ein paar…

Die Blide wird auch im Einsatz sein.

…und siehe da, auf der Westburg hab ich direkt neben meinem Schlachtross den Preis für ’s Gemetzel auch gleich gefunden.

Ich sag ’s mal mit den Worten von Harry, dem holländischen Rainer Calmund – Verschnitt, „ DER Preis ist heiß…“

Ob ’s morgen noch ne Jungfrau ist kann ich euch nicht versprechen…

Das ganze Wochenende steht übrigens im Zeichen von König Heinrich Raspe ’s letzter Schlacht, dem Kampf um die Krone. Rund 100 Ritter aus Italien, Polen, Dänemark und ganz Deutschland werden ’s sich im Burggraben und auf dem Turnierplatz mal so richtig geben…

Das sieht ja alles schon sehr vielversprechend aus. Da freu ich mich doch schon auf Sonntag, dann allerdings ohne Schlachtross, dafür mit Kutsche…

Die Heimreise dann unten an der Werra lang. Über ’s Blaue Wunder von Göringen…

dem ehemaligen Sperrwerk der innerdeutschen Grenze…

…durch den Park von Neuenhof mit nem süßen, kleinen, verwunschenen Märchenschloss

Übrigens der Stammsitz der Riedesels. Einer von denen war mit seinen Italienischen Reisetagebüchern die Inspiration für Goethe ’s berühmte Italienreise…

Ab Hörschel dann auf 10 km Trail über den Langen Zug und die Obere Olite mit furiosem Ende über den Kirschberg-Trail nach Eisenach…

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