Wasserträgerreport – thüringenULTRA 2010

30.Juni. Wir sitzen bei Fred im Garten, jeder mit nem Bier am Hals. Der thüringenULTRA steht bevor. Neben dem Rennsteiglauf und der Rennsteigstaffel mittlerweile der „Heilige Gral“ des M&H-Rennsteigteams. Letzte Absprachen werden getroffen, die Marschtabelle ausgearbeitet, neueste Nachrichten ausgetauscht… So steht wohl offiziell fest, das der Titelverteidiger Matthew Lynas nicht an den Start geht, hat ne Verletzung, Schade. Aber ganz kann er nicht vom thüringenULTRA lassen. Für ne Staffel wird er an der Strecke als Betreuer unterwegs sein…
Dadurch rutscht Fred durch seinen letztjährigen 2. Platz in die Favoritenrolle, da auch Thomas Herget, der Dritte des vergangenen Jahres, auf die 75 km-Strecke ausgewichen ist. Macht nix, der Rucksack ist zwar schwer, aber Fred ist gut drauf und so planen wir mit ner Endzeit zwischen 8:30 und 8:45 h. So genau kann man es sowieso nicht planen, 100 km sind lang, da kann einiges passieren. Bei der zu erwartenden Hitze dürfte alles unter 9 Stunden für einen Podestplatz reichen. Mal sehen, wer sich alles noch nach meldet, ich rechne ja noch stark mit Frank Hardenack, der sich bei seinen bisherigen Teilnahmen auch immer erst kurz vor Toresschluss angemeldet hat.

3.Juli. Um 3.00 Uhr stehe ich vor Freds Tür. Das Abenteuer kann beginnen. 3.30 Uhr sind wir vor Ort.

Die letzten Startvorbereitungen werden getroffen. Tatsächlich habe ich auch gleich Frank Hardenack erspäht. Dehnt sich ein bisschen im Dunklen vor dem Startbereich. Dieses Jahr mit der Startnummer 250 unterwegs.

Das M&H-Rennsteigteam ist heute nur mit einer kleinen, aber feinen Abordnung vertreten.

Für ne Staffel hat es dieses Jahr leider nicht gereicht, dafür sind diesmal Holger Sakuth mit der 11, Ulrich Meininger mit der 12, Jens Hartung mit der 240 und Fred Dell mit der 234 als potentieller Siegkandidat auf der 100 km-Distanz am Start.

Nervöse Rennpferde…

7 Minuten bis zum Start…

… noch 5 Minuten…

Der Start. In der ersten Reihe gleich mal alle, die heute in die Entscheidung eingreifen wollen…

5 Minuten vor dem Start radel ich los. Werde in Laucha auf das Feld warten. Bis dahin hat sich alles soweit sortiert, dass ich gefahrlos einsteigen kann. Nach 12 Minuten sind sie da, der Berliner Michael Frenz mit der 43 macht das Tempo, dahinter Fred und der Erfurter René Koch mit der 38. hier die zwei im Bild

Renè landet am Ende mit 9:54:18 h auf Rang 10, in der Altersklasse wird er hinter Jörg Kupfer hervorragender Zweiter. Gratulation. Michael erreicht das Ziel in 11:21:22h.
Nach der ersten Verpflegung ist Fred allein. Naja, nicht ganz, der hier ist auch noch an unserer Seite. Frank Humbek, der Radbegleiter für den 1. Mann.


Mit dem hab ich heute ne Menge zu tun und für ne kurze Zeit muss er sogar meine Aufgaben erfüllen, dafür Danke, aber dazu später mehr. Die ersten Anstiege. Der Reitzenberg fordert seinen Tribut. Bei mir auch. Auf dem Hohlweg runter muss sich unbedingt ein Dorn in meinen Hinterreifen bohren. Am Waldrand darf ich basteln. Mist. Genau hier können wir das gar nicht gebrauchen, denn nach der Wiese und der anschließenden Verpflegung beginnt der schwerste Anstieg hoch zur Ruhlaer Skihütte.

Ich brauch fast ne halbe Stunde, bis wieder ein bisschen Luft im Reifen ist. Einer nach dem anderen läuft an mir vorbei. Dumme Sprüche darf ich mir auch anhören. So nach dem Motto „Beim Laufen kann dir das nicht passieren“, im Laufe des Tages werde ich noch eines Anderen belehrt, aber auch dazu später mehr. Der Rest des M&H-Rennsteigteams läuft gerade an mir vorbei, als wieder so viel Luft im Reifen ist, dass ich wenigstens bis zur nächsten Verpflegung durchhalte. Hoffentlich hat dort einer ne funktionierende Pumpe. An der Stelle nochmal ein riesiger Dank an den freundlichen Kollegen, der mir bei der Montage geholfen hat. Ich habe Glück. Mit vereinten Kräften wird der Reifen wieder auf das normale Maß aufgeblasen. Holger, Uli und Jens sind schon wieder da. Ein kurzes Statement für M&H-Rennsteig-TV und danach kann ich weiter. Abkürzungsstrecken für den Fall der Fälle hab ich mir vorher schon raus gesucht. So eine gehört jetzt mir. Auf der Diretissima zum Meisenstein in Highspeed. Mein Drehzahlbegrenzer wird jetzt abgeschaltet. Ich muss Fred so schnell wie möglich wieder erreichen. Am schweren Anstieg zur Schwarzbachwiese kurz vor der Ski-Hütte überhole ich Renè. Ein kurzer Plausch, er ist jetzt Dritter, dass heißt, Frank Hardenack ist vorbei gelaufen.

Während Fred die Wechselzone kurz vor 6 passiert und winkend an den nervös auf ihren Start wartenden 75 ‚ern vorbei läuft, kämpfe ich mich die letzten Meter zur Schwarzbachwiese hoch. Ziel war es sich dann an eine passende Gruppe der 75’er anzuhängen. 3 Minuten später bin ich an der Skihütte und komme genau in den startenden Pulk, durch den ich mich jetzt auf dem Anstieg zum Dreiherrnstein quälen muss. Auch an den Zweien, Anton Luber mit der 704 und Roland Blumensaat mit der 705…

In 8:19:29 h werden sie das Ziel erreichen. OberhammermegaRespekt…

Entschuldigt die Qualität des Fotos. Meine Hand war ein bisschen zittrig und einen Tunnelblick hatte ich auch… Das ist übrigens der dritte Versuch, die ersten zwei waren noch furchtbarer… So sehen die zwei aus, wenn man nicht so zittrig ist…

Von solchen Führern können wir ruhig mehr in Deutschland haben…

Am Krätzersrasen hab ich Fred ein. Jetzt muss ich erst mal durch schnaufen. Fred ist froh, mich zu sehen, gleich erstmal ne Fred-Versorgung… Das ich von hinten komme, hat auch einen Vorteil, ich kann die Abstände messen. Fred ist immer noch vorn, aber Frank Hardenack hat sich näher ran geschoben und läuft jetzt in Sichtweite.

Frank Humbek hatte mich zwischenzeitlich ein-, zwei mal bei der Wasserversorgung von Fred vertreten. Dafür DANKE.

Die Versorgung am Gehege ist erst mal mir, unterdessen läuft Fred weiter. Auf der großen Wiese hoch zum Panoramaweg komme ich an Thomas Herget vorbei. Im letzten Jahr heißer Duellant um Platz 2. Dieses Jahr wird er Dritter auf der 75 km-Strecke.

Am Waldrand ist Frank Hardenack an Fred dran. Bis Floh-Seligenthal bleibt das auch so. Der Abstand variiert immer bei 20-30 m. Ich hab das Gefühl Fred läuft mit gebremstem Schaum. Rund sieht ’s irgendwie nicht aus. Der Mommelstein, gleich weiter runter Richtung Bergwacht Hohleborn. Die ehemalige Bahntrasse. Auf der geht ’s jetzt ganz allmählich bis runter zum Wechsel am Sportplatz von Floh-Seligenthal.

Der zweite Schatten ist übrigens der von Frank Hardenack. Wollte eigentlich beide drauf haben, konnte aber nicht ahnen, dass Frank Windschatten so konsequent interpretiert…

Die Zwei bewachen die Trasse. Bevor ich sie fotografieren darf, werden schnell die „Limo“-Flaschen weggeräumt, bekommen wohl sonst Ärger wegen Schleichwerbung…

…zu dem Haufen gehören die zwei, damit man ’s nicht vergisst, dieser nette Hinweis…

Noch ein Tunnelblick, jetzt aber klarer…

Floh-Seligenthal, Halbzeit. Kurz vorher faselt Fred was von Blasenpflaster. Was? Wie? Blasenpflaster? So ein Mist. Warum kann das nicht mal alles glatt gehen? Jetzt weiß ich auch, warum Fred so „unrund“ läuft. Hat schon an der Ski-Hütte angefangen. Wollte nichts sagen…

Als Erster läuft er durch die Zeitnahme, das letzte Mal für heute… Ich krame hektisch das Notfallpäckchen raus. Operation am offenen Herzen. Die Kamera ist live dabei.

Wird im Thüringen-Journal ausgestrahlt. Schöner Bericht übrigens…

Während Fred operiert, und der Presse Rede und Antwort steht, läuft Frank weiter.

Noch 50 Kilometer vor der Brust und das mit lauter Blasen an den Füßen… Ob das gut geht? 3 Minuten später ist auch Fred wieder auf der Piste. Jetzt kommt der Scharfrichter, der lange Anstieg zu Jobstein und Ebertswiese. Letztes Jahr ging ’s hier mit nem Affenzahn rauf, heute geht Fred fast komplett durch. Der Fuß brennt wie Feuer. Er kämpft… Zum Dritten haben wir ne Viertelstunde Polster. Ich geb die Hiobsbotschaft nach „hinten“ zu Holger durch. Dem geht es aber auch nicht gut, die verfluchte Hitze… Ne bessere Nachricht hätte ihn bestimmt ein bisschen aufgebaut. Verlaufen ist übrigens unmöglich.

An jedem Abzweig sind die irgendwo hin gepinselt. Endlich oben. Aus einer Blase werden zwei… Im Spittertal kommt er langsam wieder ins rollen. Er erholt sich ein wenig, aber gut aussehen geht anders.

Durch die Blasen läuft er nur auf der Außenkante, dadurch wird die Muskulatur ganz anders belastet. Die Beine werden schwer…

Die Verpflegung in Tambach. Letztes Jahr hat hier Frank Hardenack aufgegeben und wir schoben uns auf Rang Drei. Dieses Jahr geht ’s uns ähnlich. Während Fred die Verpflegungsstation belagert, läuft Roland Gasch mit der 123 an uns vorbei.

Die Viertelstunde ist offensichtlich aufgebraucht. Fred ist jetzt Dritter, dieses Jahr allerdings ohne jegliche Ambition nach vorn. Jetzt geht es nur noch darum, ins Ziel zu kommen. Der elendig lange Plattenweg aus Tambach raus hoch zum Vierpfennighaus. Pralle Sonne. Fred denkt das erste Mal an aufgeben.

FRED, DAS WORT KANNST DU AUS DEINEM SPRACHGEBRAUCH STREICHEN. FREIWILLIG NICHT. SOLANGE UNS DER BESENWAGEN NICHT EINSAMMELT, GEHT ‚S WEITER. SIND DOCH NUR NOCH 40 KM…

Uij, das hilft, die Anstiege werden allerdings grundsätzlich nur noch gegangen. Fred ist ein harter Hund, in der Beziehung sind wir aus dem selben Holz geschnitzt. Aus der einen Blase von der Ruhlaer Ski-Hütte sind auf wundersame Weise viel, viel mehr geworden. Im Ziel sind ’s dann wieder nur noch zwei. Jeweils am rechten und linken Fuß, vom großen Zeh bis zur Ferse alles eine einzige offene Wunde. Ich stopfe Fred mit Allem, was meine Hausbar so bietet, voll. Wasser, Elektrolyt, Gel, Riegel, Wasser, Wasser zur Kühlung, noch mehr Wasser, noch viel mehr Wasser… Obwohl es Fred so schlecht geht und er lange Gehpassagen einbaut, sind wir nur 10 Minuten über der Zeit vom letzten Jahr. Irre. Immer noch ein 11,3 er Schnitt. Ohne die verfluchten Blasen wäre hier Einiges drin gewesen. An der Verpflegungsstelle am Vierpfennighaus, ich glaub bei Kilometer 68, steigen zwei 75 er aus, die die ganze Zeit mit uns mit gelaufen sind. Die zwei lassen sich von mir nicht mehr animieren, weiter zu laufen. Schade. Ich geb mal wieder ne Wasserstandsmeldung nach hinten zu Holger ab. Der kämpft sich grade den Jobstein hoch. Oje. Durch den Leinagrund

ewig lang runter bis zur Straße, dann der Anstieg zum letzten Wechsel am Schwimmbad in Finsterbergen bei Kilometer 75. Runter rollt es wieder ein bisschen, aber hoch komplett Wandertag. An der Wechselstelle wartet Matthew Lynas, der Vorjahressieger und Streckenrekordhalter, auf „seine“Staffel. Leider hab ich die Knipse nicht griffbereit, aber ich bekomme später noch meine Chance. Fred passiert die Zeitnahme bei 6:38 , letztes Jahr waren wir hier bei 6:29. Immer noch nur 10 Minuten über der Zeit vom vergangenen Jahr….

Überhaupt die Staffeln… , sind dieses Jahr deutlich langsamer. Während uns letztes Jahr die Sieger-Staffel von Town&Country schon am Jobstein passierte, braucht ’s dieses Jahr fast bis Tambach. Die zweite, übrigens die von Matthew, passiert uns erst auf dem Weg durch die Gartenanlage in Cabarz.

Friedrichroda. An der Verpflegung fliegt der hier an uns vorbei. Rainer Leyendecker mit der 227.

Schnappt uns den Podiumsplatz weg und wird 3. in 9:05:43 h.

Fred versucht noch dran zu bleiben, aber an der Marienglashöhle ist Schluss.

Die meisten Höhenmeter liegen jetzt hinter uns. Was jetzt höhenmeter-technisch noch kommt, ist nur noch unwesentlich, aber selbst kleinste Hügel, über die man normalerweise nicht nachdenken würde, türmen sich plötzlich zu 8000 ‚ern auf. Himalaja-Todeszone. Sauerstoff wäre jetzt hilfreich und ein bisschen Schnee vielleicht auch…

Tabarz.

Kilometer 84, Wassertretbecken.

Endlich ist Fred davon überzeugt, dass er es bis zum Ziel schafft, egal wie.

Noch 15… ab jetzt in praller Sonne. Cabarz. Dieses Jahr stehen überall Schüsseln und Eimer mit Wasser. Fred hangelt sich von Wasserstation zu Wasserstation. Stellvertretend dafür eine der vielen Wasserstellen an der Strecke…

In der Gartenanlage ist Matthews Mixed-Staffel hinter uns. Hier komm ich zu meinem Foto…

Ein seltener Anblick, Matthew Lynas, der Vorjahressieger, als Wasserträger in Aktion

Ich quatsche ein bisschen mit der hübschen Dame und ihrer Fahrradbegleitung.

Komm Fred bleib dran… Vielleicht hilft ein bisschen Hormondoping…

Am Ölberg ist Schluss mit Hormondoping. 20-30 sandige Höhenmeter in praller Sonne.

Dieser elendige Hügel tut jedem weh. Das ist einer von diesen 8000 ‚ern.

Langenhain, km 90, noch 10…

An die Teiche hier kann ich mich gar nicht erinnern. Am liebsten würde ich der Einladung folgen und rein springen…

Fred geht jetzt auch auf grader Strecke. Immer noch ein 11 er Schnitt. Das wäre ne Endzeit von 9 Stunden.

Kilometer 95 ist auch schon zu hören…

Der hier, Georg Braungart, läuft schon ne ganze Weile mit uns mit.

Wird am Ende 10. in 7:12:43 h auf der 75 Kilometerstrecke und landet danach im Sani-Zelt. Hoffentlich war ’s nicht so schlimm. Gute Besserung.

Wir biegen auf die lange Gerade zu Kilometer 95 ein. Vorne wird grade der Dritte gepuschelt, aber Fred ist das egal. Hauptsache ankommen. Dann sind wir dran…

Ich kipp mir zwei Bier hinter die Binde, bisher hab ich ausschließlich an Fred gedacht, jetzt muss ich auch mal…

Das meistfotografierte Motiv…

lechzzz…

Durch ’s Industriegebiet zieht sich ’s noch mal. Hier hätte ich noch einen Vorschlag für ne klitzekleine Streckenänderung…

…die lange Gerade. Kilometer 99.

Dafür ist jetzt auch noch Zeit.

Und dann rein ins Ziel..

Ein überglücklicher Fred stürzt sich ins Ziel…

Vierter in 9:14:48 h.Wahnsinn, eine irre Leistung.

Von den 100 km ist er 75 mit Blasen gelaufen. Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass er das durch hält und dann nur ne halbe Stunde länger braucht. Die Belohnung folgt sofort…

…denn Doreen ist mit den Kindern da…

Nur eineinhalb Minuten hinter uns kommt Peter Flock als 5. ins Ziel. Persönliche Bestzeit schon wieder verbessert, bei den Bedingungen…

Als ich später Fred’s Füße sehe, krieg ich doch Gewissensbisse… Doreen murmelt was von Ihr habt ne Meise, aber stolz ist sie trotzdem … Fred auch…

Der 2.Stern für Fred, für mich virtuell der Vierte. Nächstes Jahr werden wir wohl wieder auf der 100 ‚er dabei sein, dann wechseln wir aber die Längeneinheit…

Ein Siegerbier, ein Interview mit Axel Lukacsek, danach Duschen, ne Massage für Fred und ne Wundbehandlung für die Füße….

Die hier muß ich auch fotografieren,

…hat uns den ganzen Tag mit ihrer Knipse „verfolgt“, jetzt wird zurück geschossen…

Ich telefoniere immer mal wieder nach „hinten“ zu Holger. Dem geht ’s unverändert schlecht. Aber Ulrich müsste gleich rein kommen, hat sich bei Zeiten abgesetzt.

15.45 Uhr werde ich langsam unruhig. Ulrich ist allein unterwegs und hat kein Handy dabei. Werd ihm mal entgegen fahren. Komplett in Zivil und in Badelatschen fahr ich los. Bis km 95 ist nix von Ulrich zu sehen. Wart ich halt hier und hab die Gelegenheit, der Mannschaft von Kilometer 95 ein bisschen auf den Rücken zu schauen…

Hier die Mädels bei der Arbeit, die nette Oma in Zivil rechts war  übrigens für den leckeren Kuchen verantwortlich…

Ne kurze Pause…

..Hier wird nur für mich gepuschelt, geil…

…die schwarze Sonnenbrille ist übrigens der entzückende Rücken…

Ne mobile Dusche gibt ’s hier auch…

Ab 16.00 Uhr läuft der Fernseher und ab 16.03 Uhr hört jeder Läufer schon bei Kilometer 93, dass Deutschland durch ein Tor von Müller 1:0 führt…

Hier mal stellvertretend DANKE für die hervorragende Betreuung an die ganzen „Verrückten“ von km 95.

10 Minuten später ist Ulrich endlich zum Puscheln bereit. Aber wirklich schlecht geht es ihm nicht. Hat sich die Zeit mit ner lustigen Amerikanerin vertrieben, Alexis Knowlton …

500 m vor dem Ziel kommt dann doch noch der Ehrgeiz durch…

Nach 12:47:04 h hat er sich seinen vierten Stern verdient, den er auch gleich jedem unter die Nase hält…

Auf den warten alle, Gunter Rothe, hier quält der „Chef“ sich noch selbst…

…vierter Stern in 12:52:02 h für den Organisator vom Ganzen. Danke für die tolle Veranstaltung und Danke allen stillen Helferlein an und neben der Strecke…

Holger holt sich seinen 4.Stern, stets umsorgt durch Micha, seinen treuen Radbegleiter, nach 13:12:15 h, das M und das H vom M&H-Rennsteigteam…

Da sitzen die zwei müden Krieger…

Hier Holgers wirklich letzter Höhenmeter…

Bleibt mir nur noch von Jens zu berichten, der kam leider nicht zu Fuß nach Fröttstädt. Musste in Finsterbergen aufgeben, die verfluchte Hitze…

Noch ein Bild von der Siegerehrung…

Wie ihr seht, seht ihr nix, Fred musste wegen der Kinder nach Hause und ich hab währenddessen an km 95 auf Ulrich gewartet…

Geil war ’s, schwer war ’s, heiß war ’s… Wir sehen uns auf alle Fälle im nächsten Jahr wieder, im heimlichen Mekka der Ultra-Gemeinde…

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2 Antworten zu Wasserträgerreport – thüringenULTRA 2010

  1. Uli M., die Startnummer 12 auf Lebenszeit (sagt Guntero aus Froschhausen) schreibt:

    Ja, die Bäume wachsen nicht in den Himmel – das merkt man vorne aber hinten genauso. Irgendwie habe ich das Gefühl für nächstes Jahr noch etwas wettmachen zu wollen/müssen.
    Apropos 2011 – Holger mit der 11 – holt den fünften Stern.
    2012 – Uli mit der 12 (= 2 mal 6) holt den sechsten Stern (so wahr mir Gott helfe).
    Noch etwas Statistik – übrigens Uwe, supergenialer toller Bericht wieder mit schönen Bildern … – : das M&H Rennsteigteam hat per 03.07.2010 dreizehn Sterne plus zwei Sternschnuppen errungen (Sternschnuppen sind die Sterne, die einem [einem gewissen J.] , sei es in Finsterbergen oder Friedrichroda vor der Nase weggeflogen sind, weil man aufgegeben hat) sowie drei Etappen beim 2x5o km – Staffellauf absolviert. Auch wenn eine davon anonym, inkognito absolviert wurde, rechne ich die mit und komme insgesamt auf 1.590 thüringenULTRA -km mit mehreren Podestplätzen von zwei M&H ‚lern. Insgesamt haben 7 Teammitglieder zu den 1590km beigetragen, die Fahrradbegleiter nicht inbegriffen.

  2. Wasserträger von Holger schreibt:

    Hallo Uwe,
    super Bericht, kann so ziehmlich alles nachvollziehen und im Nachhinein nochmal mit Euch mit leiden. Alle Achtung, was da Fred und Du geleistet habt!
    Gruß Micha

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