Salzkammergut 2010

17.Juli, Bad Goisern 20.59 Uhr ein völlig fertiger, aber überglücklicher Terrorist lullert ins Ziel…

So hätte es sein können, war ’s aber nicht. Wie ’s mir bei der Salzkammergut-Trophy 2010 erging, könnt ihr hier nachlesen…Aber der Reihe nach…

Donnerstag, 15.7., nach ner geilen Runde Badminton mit Thomas falle ich um 12 ins Bett. Es wird eine kurze Nacht, das Auto ist gepackt, um 4.00 Uhr geht ’s los. Zunächst nach Erfurt. Sonnenaufgang über dem Erfurter Becken…

Dort wird Benno eingeladen. Will auch mit zum Salzkammergut und hat noch ne Mitfahrgelegenheit gesucht. Ist mir recht, geteilte Fahrkosten sind halbe Fahrkosten…

Halb sechs, ab in den Süden…

Es ist ganz gut, dass Benno dabei ist, er arbeitet als Schrauber in nem Radladen in Suhl und kennt daher die Stellen, an denen die bösen „Tunnelschlaglöcher“ lauern. A73, A9,A3, so lauten für heute die Lotto-Zahlen.

Irgendwo in Bayern…

…“läuft“ mir ein Fuchs übern Weg. Unglaublich, wo der überall seine Finger drin hat… Das Foto wird übrigens von einem vorlauten Insekt sabotiert…

Kurz vor Regensburg 8 km Stau, naja… Ösiland, ab Gmunden lugen die ersten Berge durch die Wolken. Es ist diesig, die Luftfeuchtigkeit ist verdammt hoch und die Temperaturen nähern sich auch Sauna-Niveau.

Bad Ischl, Goisern, gleich rauf auf den Zeltplatz. Uijuijui, schon verdammt voll. Im letzten Eckchen bekomme ich noch einen Stellplatz.

Schnell das Zelt aufgebaut und rein in den Ort. Bis um 3 zur Startnummernausgabe ist noch ein bisschen Zeit. Wir gammeln durch den Ort. Matsch, im richtigen Leben Matthias aus Jena, muss auch gleich eintrudeln. Auf den warten wir noch. Benno und Matthias wollen auch die A-Strecke fahren. Waren letztes Jahr schon hier, sind dann aber auf Grund der schlechten Bedingungen gar nicht erst an den Start gegangen. Deswegen dieses Jahr nochmal… Unsere Zielvorstellungen liegen allerdings weit auseinander. Während ich mit U16 zufrieden bin wollen die Zwei vorne mitmischen, vorgegebene Zielzeit U13, ufff. Ich schlender solange durch den Ort und mach ein paar Fotos…

…Fern die Heimat und doch so nah…

Überall wird geschraubt und gebastelt. Der ganze Ort macht sich fein für ’s Rennen.

Benno hat sich ’s auf den Stufen vom Stephaneum gemütlich gemacht. Bis ich wieder bei ihm bin kann er auf Tschechisch, Ungarisch, Englisch, Italienisch und Finnisch erklären, dass die Startnummernausgabe diesmal woanders ist…

Endlich ist Matsch und sein Betreuerstab da, aber um 3 ist es noch nicht. Gehen wir halt ein Eis schlecken…

…und Benno bereitet seine Lunge schon mal auf den bevorstehenden Sauerstoffschock vor…

Was ist denn das?

Renn.Schnecke in geheimer Mission? Was wird denn hier vorbereitet? Ist das ein „Opfer“ um den Wettergott gnädig zu stimmen? Letztes Jahr hat se schon kein Shirt gekriegt, muss sie dieses Jahr vielleicht sogar die Startgebühren abarbeiten? Fragen über Fragen…

Nach der Startnummernausgabe bringe ich Benno mit Sack und Pack schnell nach Winkl. Dort haben sich Matsch, Benno und Benji, der die 100 ‚er fährt, im Jutel einquartiert. Für mich wäre auch noch ein Bett frei gewesen, aber ich bleib lieber auf dem Zeltplatz.

Danach schnell rein in die Radklamotten. Traditionelle Lullerrunde um den See mit Badeeinlage und Henkersmahlzeit beim Steegwirt.

Das sind die Markierungen für morgen auf Asphalt…

…und das hier die für den Wald.

Das ist der Beginn der Bergwertung rauf zum Salzberg. Bis dahin sind ’s 500 hm.

Um 8 Uhr bin ich wieder auf dem Zeltplatz. Startnummer dran pappen, ein bisschen Öl an die neuralgischen Punkte, das übliche nervöse Vorstartgedöns. Schnell noch ein Bier zum Einschlafen.

Gute Nacht Johnboy, Gute Nacht Elisabeth….

Um 3 Uhr ist die „Gute Nacht“ vorbei. 2 Zelte weiter ist einer noch viel nervöser. Autotür auf, rums, Autotür zu, Autotür auf, rums, rums, rums, rums… Um 4.00 Uhr hab ich die Nase voll, wird eh Zeit… Der Türenwerfer ist schon längst fort. 4.45 Uhr steh ich in der Startaufstellung.

Um 5.00 Uhr geht ’s bei 22 ° und drückender Schwüle los.

500 Bekloppte gegen den „Berg“. Am Ende werden es 257, davon 5 Frauen schaffen…

52 % Ausfallquote. Dieses Jahr war der Berg eindeutig Sieger.

Die erste Schleife kenne ich schon, ist die selbe wie die B-Strecke. Bis Herndl seh ich die Spitze noch, die ersten fünf haben sich allerdings schon ein paar Meter abgesetzt. Da vorne müssen irgendwo Benno und Matsch mit mischen… Ein Blick zurück, ein genauso langer Rattenschwanz hängt noch hinter mir. Ein blick zur Seite, ein freundliches Hallo und schnell die Knipse raus.

Ulf zieht grade vorbei…

Das Bild ist leider unscharf, liegt an der Luftfeuchte, die Kamera ist total beschlagen, ich dampfe auch schon. Wir sind noch keine 10 Minuten unterwegs und mir tropft schon der Schweiß aus dem Helm.

Es dauert allerdings nicht lange und ich sehe ihn wieder. In den ersten Trails steht er an der Seite und fummelt an seiner Schaltung rum. Sieht aus, als ob er sich die Schaltung abgerissen hätte, schnelle Frage ob er Hilfe braucht, Nö,Nö nur ’n Kettenklemmer, Ok, dann kann ich weiter…

Über dem Predigtstuhl sieht ’s so aus, als ob sich ein Gewitter zusammen braut. War doch erst für den späten Nachmittag angesagt. Das fehlte noch… Raschberg,

… danach die lange Schotterabfahrt ins Grabenbachtal.

Der Aufstieg zur Hütteneckalm. Dieser Abschnitt macht im Verlauf des Rennens noch Schlagzeilen, dazu aber später mehr… Ungefähr auf der Hälfte die Tauernkreuzung mit der Verpflegung. Hier beginnt dann in der zweiten Runde der Extrakringel nach Bad Ischl und Perneck.

Hütteneckalm, Ewige Wand,

…Weißenbach, Goisern… schon ist die erste Runde rum. 14,5 er Schnitt. Wenn’s so weiter geht passt das…

Wieder rein in den Berg…

Auffi muass i…

Bis Herndl bleibt alles gleich, ab Rehkogel geht ’s dann rechts weg Richtung Altausee. Zunächst weiter stramm bergauf. Fast oben, da taucht Daniel neben mir auf.

Schön, zusammen leidet sich ’s besser. Daniel hat schon Bedenken wegen der Karenzzeiten. Ich bin noch auf 13,5 Schnitt. Noch ist alles im grünen Bereich und gleich geht ’s wieder bergab, da sollte es wieder schneller werden.

Und dann geht ’s bergab, aber keine schnellen Schotterabfahrten, hier ist alles technisch. Erst der völlig zerspülte Weg, der in der Fahrerbesprechung angesprochen wurde, dann ein Trail a la Hütteneckalm mit Wurzeln, Steinen, Absätzen…

In Altausee geht ’s wieder bergauf. An den Salzwelten Altausee werden die Prozente außerirdisch. Oma-Gang, kleine Welle. Daniel bleibt zurück, muss seinen Wasserhaushalt regulieren. 300 Höhenmeter später wieder runter, diesmal über ne Ski-Piste, dann ne kleine Schleife nach rechts in den Wald mit ner Mini-Bachdurchfahrt. Durchfahren oder absteigen und die 2 m laufen? Ach lieber laufen… Drüben wieder rauf auf ’s Rad, aber mit dem linken Fuß komm ich nicht in die Klicker, hier ist es immer noch ordentlich felsig. 10 m komm ich, dann geht ’s ab in den Wald. Schienbeinbremse an nem Baumstamm, uij das hat übel weh getan…wär ich mal lieber gleich gefahren, dann wär nix passiert. Wieder raus auf die Piste und grobschotterig runter, aber mein Selbstvertrauen hat eben gehörig gelitten und zittrig bin ich auch noch ein bisschen… Unten steht der Rettungswagen, es fehlt nicht viel, und ich schmeiß mich vor denen noch mal hin. Nach nem kurzen Anstieg dann die lange Abfahrt an der Blaa-Alm vorbei, immer neben einem verführerisch dahin plätschernden Bächlein entlang. Hier kann man sich mal erholen. Am Liebsten würde ich mal anhalten und in einen der Bade-Gumpen hüpfen, mittlerweile ist nämlich die Sonne draußen und platzt gnadenlos runter. Der Schnitt erholt sich wieder auf 14,5, aber meine Kraft schmilzt dahin…

Soviel, wie ich trinken müsste schaff ich gar nicht. Wieder rauf Richtung Tauernkreuzung. Kurz vorher ist der erste Extrakringel geschafft. Ich platze genau in den großen Pulk der B-Fahrer. Ein Bike-Planet-Corratec-Hintern rauscht vorbei. Die Gelegenheit meine „Sammlung“ zu vervollständigen, aber ich bin so nass geschwitzt, dass auch die Kamera schon gelitten hat und einfach keine Bilder mehr machen will. An der Tauernkreuzung Verpflegung und der Beginn von Kringel 2. Zuerst auf Schotter bergab. Dann wird ’s krawallig. Oberhalb vom Grabenbachtal geht ’s durch die Wand, hier ist alles mit Netzen gesichert, dann im Wald technisch, geröllig, felsig steil runter. Nach 200 hm muss ich erst mal anhalten. Meine Hände sind taub, beinahe wäre mir der Lenker weg geflutscht.

2 Minuten später geht ’s wieder. Der Trail will gar nicht wieder aufhören. Unglaublich. Wenn ich nicht so fertig wäre der absolute Oberhammer… Endlich unten, 100 m Erholung auf Schotterpiste, dann links auf nem Trail genauso steil wieder hoch, wie ich eben runter gefahren bin. Haben die ne Meise? 150 Meter schaff ich dann ist Schluss, Wandertag. Jetzt weiß ich weshalb ich die A-Strecke gefahren bin… 150 heftige Höhenmeter zu Fuß. Mir geht ’s aber nicht allein so. Um mich rum fährt hier auch keiner mehr… Ne kurze Abfahrt, danach Verpflegung in Perneck…

Und dann beginnt das Drama… Ne übelste Rampe in praller Sonne, und neben mir gurgelt das Bächlein verführerisch… Fahren ist hier nicht mehr. Kein Lufthauch, ich bin pitschnass, die erste Schüttelfrosteinlage bei 35° im Schatten, nur hier ist keiner… Plötzlich ist Gerhard Gulewicz neben mir. Der macht heute den Besenwagen, äh, geh weg, fort, ich will dich nicht sehen… Ich mach die Augen zu, aber der ist keine Halluzination, der ist real. Ich bin noch auf nem 13 er Schnitt. Ich soll mich anhängen. Dann ist er weg, natürlich in die „falsche Richtung“. Hier ist nix mehr mit „anhängen“… Die nächste Schüttelfrosteinlage… Das erste mal, das ich während eines Rennens den Helm ab nehme. Zwei mal bin ich an der Kotzgrenze und das meine ich wörtlich. Den faden Geschmack im Mund hatte ich schon… Ich glaub ich bin kurz vor nem Hitzschlag. Endlich Wald und ein bisschen Schatten. Ich schleiche den Berg hoch. Noch ne Rampe. Gefühlt Stunden später bin ich wieder an der Tauernkreuzung. Jetzt komm ich in den Pulk der D-Strecke. Alles „rast“ an mir vorbei, die, die sich umdrehen und mein rotes Nummernschild sehen, heben den Daumen. Mitleidige Blicke… Scheiße… Ich muss jetzt selbst hier absteigen. Mittlerweile ist mein Schnitt auf 12 gesunken. Schon wieder Schüttelfrost… Hier geht nix mehr, bloß noch raus aus dem Berg…

Daniel kommt vorbei und klopft mir auf den Rücken. Ich kann nicht mal nen aufmunternden Spruch hinterher schicken. Endlich oben. Nochmal die Abfahrt von der Hütteneckalm. Ich nehm die selbe Spur wie beim ersten Mal, nur sind mittlerweile gut 2500 Fahrräder hier runter und die Spur und meine Kraft sind nicht mehr so, wie vorher. An irgendeiner blöden Wurzel Touchdown. Das hat wieder übel weh getan. Diesmal bleib ich einen Moment liegen. Was mach ich hier eigentlich? Langsam wird ’s existentiell. Die anschließende Schotterabfahrt. Schwarze Punkte, ich „überseh“ ne Bodenwelle, fast schon wieder Bodenkontakt. Jetzt ist Schluss, jetzt spinnt auch noch der Kreislauf. Langsam eiere ich den Trail zur ewigen Wand runter und versuch nur noch, keinem mehr im Weg zu stehen. Die Ewige Wand, hinter mir staut sich ’s schon wieder…

Endlich unten,

über die Brücke…

und dann lullere ich an der Traun vor bis nach Weißenbach. Dort werd ich mit großem Bohei empfangen, als wahrscheinlich Letzter der A-Strecke.

Höhenmeter gehen jedenfalls gar nicht mehr, den Kringel über die Chorinskyklause und Hochmuth schenk ich mir. Der Kerl mit dem Seitenschneider kommt, ich bin froh, dass ich den blöden Chip endlich los bin. 100 km und noch rund 3000 hm bis zum Ziel, dass hätte ich heute nicht überlebt. Absolut grenzwertig, ich glaub, ich war heute sogar schon drüber…

Auf dem Zeltplatz sinke ich erst mal, so, wie ich bin, auf meine Isomatte und falle sofort in einen komatösen Tiefschlaf. Ein kalter Luftzug macht mich wieder munter. Das angekündigte Gewitter schickt seine Vorboten… Für mich hat das auch Konsequenzen. Die ganze nächste Woche liege ich mit Fieber im Bett. Scheiß-Spiel…

Ich wanke zur Dusche, Stadtfein machen. Um 4 Uhr schleich ich vor zum Zielgelände. Renn.Schnecke kommt vorbei, kurzer Plausch.

Bei ihr hat ’s gepasst, 5., Gratulation. Aber so richtig mit freuen kann ich mich nicht… Ich bin kaum vorn im Festzelt, da geht der Regen los.

Wenigstens ist mir das erspart geblieben. Nudeln gibt es natürlich auch nicht mehr, wenn mal was schief geht, dann aber richtig…

Dann kommt Matsch ins Ziel, 12:28:02 h, 35. !!! In der AK 12. Wahnsinn. 7 Minuten später ist Benno da, 12:34:51 h. 42. und 20. AK.

Hatte 5 km vor dem Ziel ne Reifenpanne.

Zwei glückliche Sieger.

Benno sagt später, das die Wetterbedingungen nicht besser hätten sein können, na da gehen unsere Meinungen aber ein bisserl auseinander. Mit solcher Hitze hab ich definitiv ein Problem…

Eine Stunde später kommt Tüte rein, 90. mit 13:47:49 und 3 Minuten vor 21.00 Uhr ist Mirko aus Ottendorf-Ockrilla im Ziel. Punktlandung. Absoluter Megarespekt und tiefes Verneig vor jedem, der das heute geschafft hat…

Was aus Ulf und Daniel geworden ist, weiß ich nicht. Ins Ziel sind sie jedenfalls nicht gekommen. Noch zwei von den 243 …

Dann das, was alle bedrückt. Die Flowerzeremonie für die Sieger wird unterbrochen und es wird bekannt gegeben, das es heute während des Rennens einen tödlichen Unfall gegeben hat. Tiefe Betroffenheit, ne Schweigeminute…

Hier der Bericht der Bergrettung

Linz, 18. Juli 2010 – Von einem tragischen Unfall wird das Mountainbike-Rennen „Salzkammergut Trophy“ in Bad Goisern überschattet. Ein 38-jähriger Wiener stürzte nach einer Kollision 60 Meter in eine Schlucht. Der Leichnam wurde von Bergrettern bei einem schwierigen Einsatz geborgen.

Schlucht, in die der Biker abstürzte. Bild: Bergrettung Bad Ischl

Pedal verhakte sich
Beim Bergauffahren auf einer Forststraße kämpfte sich ein 39-jähriger Wiener, gut einen Meter vom Straßenrand entfernt, nach oben. Ein 38-jähriger Sportler wollte überholen, allerdings nicht links, sondern rechts, wo nicht mehr viel Platz war.

Nach Angaben der Polizei Gmunden dürfte sich ein Pedal des Überholenden im Mountainbike des anderen Teilnehmers verhakt haben. Der 38-Jährige verlor das Gleichgewicht und riss den anderen Sportler mit sich. Die Männer schlittern den Hang hinunter.

An Strauch festgeklammert
Der 39-jährige Überholte bekam kurz vor einer Böschungskante gerade noch einen Strauch zu fassen. Anders der 38-jährige Wiener. Er rutschte die 20 Meter ungebremst hinunter und fiel schließlich 60 Meter tief in die so genannte Grabenbachschlucht.

Jede Hilfe zu spät
Für den 38-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, sagt Bernhard Schmid, Bergrettungsarzt aus Bad Ischl. Der Sportler starb an seinen schweren Kopfverletzungen noch an der Unfallstelle.

Der Leichnam wurde von der Bergrettung Bad Ischl/Goisern bei einem schwierigen Einsatz geborgen. Das Team musste sich abseilen.

Absturzgefahr im Rennfieber nicht bemerkt?
Ein Zeuge, auch er wurde von dem 38-Jährigen kurz zuvor rechts überholt, half dem 39-Jährigen über die steile Böschung nach oben. Warum der Wiener mehrmals rechts überholt hat, ist unklar. Möglicherweise war der Sportler im Rennfieber derart konzentriert, dass er sich der Absturzgefahr nicht bewusst war, so Polizei und Rennleitung.

Für den verstorbenen Mountainbiker wurde am Abend eine Gedenkminute abgehalten.

Da wird dann doch alles andere nebensächlich. So schnell kann ’s gehen und durch den Fahrfehler eines Anderen liegt man vielleicht selbst noch in so nem Bach…

Fazit

Ich wollte wissen, wo meine Grenzen sind, der Berg hat se mir diesmal gnadenlos aufgezeigt. Für die Nummer war ich einfach zu schwach. Ob ich mir das hier nochmal antue weiß ich noch nicht, aber vielleicht denke ich in ein paar Wochen anders, ist ja meistens so…

Auf alle Fälle ist die A-Strecke ne wunderschöne Runde, aber eben auch knüppelhart, besonders, wenn man noch ein Zeitlimit im Nacken hat….

Fred, der Ultraläufer aus Eisenach, den ich sonst immer als Radbegleiter durch den Wald scheuche, hat jedenfalls gesagt, „Naja, hilft nix, nächstes Jahr ein bisschen mehr trainieren und dann noch mal…“ Uijj, da bin ich ja quasi schon angemeldet…

Auf das hier muss ich jedenfalls erst mal verzichten

…und der hier bleibt vorläufig auch leer.

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2 Antworten zu Salzkammergut 2010

  1. Axel Nowak schreibt:

    Wie immer hast du da einen spannenden Bericht abgeliefert. Da ich auf der 100 Km Strecke unterwegs war kann ich dein leiden gut nachvollziehen. Mir hat das Wetter im letzten Jahr auch mehr gelegen als dieses Jahr. Aber eins nehme ich Dir nicht ab. Ein Langstreckenpilot der aufgeben will.
    Gruß Axel

    • physioterrorist schreibt:

      Du kannst mir glauben, das es mir total gegen den Strich ging, da auf zu geben. Aber es war einfach nicht mehr drin. Den Salzberg und die
      Roßalm hätte ich nie im Leben noch geschafft.

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