M&H-News 15/2010 Deutschlandlauf – 5.Etappe

Für alle eifrigen Mitleser, die schon gespannt auf Neuigkeiten von Ulrich und Holger warten, ich war dieses Wochenende selbst unterwegs. Deswegen die Postings etwas verspätet…

Holgers tägliche Kolumne. Heute Tag 5, Jerichow-Schönebeck.

Mit Abschluss der fünften Etappe von Jerichow nach Schönebeck über 73,3
Kilometer haben die Läufer das erste Streckendrittel (400 km) des gesamten
Laufes hinter sich gebracht.
Am Donnerstag erreichten wir nach 82,7 Kilometer nach fast genau 11 Stunden
das Etappenziel in Jerichow. Der rührige Veranstalter Ingo Schulze
verteilte nicht nur Warnwesten sondern auch Regenponchos für diejenigen, die
Regenwetter nicht wahrhaben wollten. Dankbar waren jedoch alle für die
Fürsorge. Gestern nun die 5. Etappe von Jerichow nach Schönebeck. Es hört
sich für manche vielleicht angeberisch an, wenn wir nach 74 Kilometern
feststellen, dass es fast ein Spaziergang war. Jedoch kamen wir mit der
gestrigen Strecke bestens zurecht, vorwiegend flach, milde Temperaturen, im
Laufe des Tages fast schon zu warm, so dass wir die so genannte
Spartathlontechnik anwandten, das heißt, Basecape wässern, wo immer das auch
möglich war. Gestern starteten wir erstmals mit Stirnlampe, man merkt es
wird Herbst. Leider haben inzwischen bereits vier Läufer aufgeben müssen.
Tom und Sarah sind unter ihnen. Sie fuhren jedoch nicht nach Hause,
übernahmen gestern noch einen Verpflegungsposten. Besten Dank, Sportfreunde!
Ingo Schulze, der gute Geist des Deutschlandlaufes sorgt nicht nur für einen
reibungslosen Ablauf. Er macht auch Läufern Mut durchzuhalten. Und das kann
dann so klingen: „So einfach lasse ich dich nicht aussteigen. Niemand wird
den Lauf ohne Schmerzen überstehen. Den Schmerz kann man weglaufen.“ Der
kleine Koreaner Byeung Sik Ahn wird ihm für diese Worte ewig dankbar sein.
Er läuft und läuft, kommt immer an, wenn auch knapp vor dem Limit. Ich muss
gestehen, auch Ulrich und ich haben mal zwei oder drei Kilometer lang einen
„Hänger“. Jedoch läuft der Andere in Sichtweite, so 400 bis 500 Meter
vornweg, um dann jedoch möglichst gemeinsam das Ziel zu erreichen.

Die Elbequerung bei Schönebeck

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter M&H-News abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s