M&H-News 17/2010 Deutschlandlauf – 8.Etappe

Holgers tägliche Kolumne. Heute Tag 8, Frohndorf-Manebach.

„Die 7. Etappe am Sonntag war im Vergleich zu der gestrigen 8. Tour wie Kindergeburtstag“. Trotz angenehmer Temperaturen und weite Sicht auf die Drei Gleichen und den Kickelhahn, war es jedoch ziemlich mühsam das Ziel in Ilmenau-Manebach zu erreichen. Meine Zeit des gestrigen 78,5 Kilometer langen Laufes war 10 Stunden, 43 Minuten. Bei Kilometer 48 in Algersleben erwartete Uli und mich eine Überraschung. Unsere Lauffreunde vom Thüringer Ultra Fröttstädt hatten den Verpflegungsposten übernommen und all das mitgebracht, was ein Läuferherz höher schlagen lässt. Ich muss gestehen, dass ich zwei Suppen, ein Bier, ein belegtes Brot, viel Wasser und als Nachtisch Salzstangen „verschlang“. Das gab mächtig Auftrieb, trotz des etwas erhöhten Gewichtes. Jedoch die vorwiegend bergige Strecke fordert ihren Tribut. Leider musste die einzige weibliche Starterin, Heike Christ, aufgeben. Gestern kam sie noch munter plappernd mit einem der Läufer ins Ziel gelaufen, so dass unser „Boss“ Ingo Schulze sich nicht verkneifen konnte  zu sagen: Es würde mich interessieren, was die beiden so lange zu plappern haben“. Gestern noch beschwor er den Start von Heike mit den Worten: „Heike muss durchhalten, sonst haben wir bei den Frauen einen Schwund von 100 Prozent.“ Auch der lange Zeit Führende Torsten Gratzel, der schon einmal große Nöte hatte, ins Ziel zu gelangen, sich jedoch wieder aufgerappelt hatte, ist nun nicht mehr dabei. Das Fernsehen filmte gestern morgen bereits um 5 Uhr unsere Vorbereitungen, wie Sachen packen, massieren, einreiben, usw. Gestern überraschte mich meine liebe Uta, sie kam mit meinem Lauffreund Uwe Mengs nach Manebach gereist. Uli Meininger musste es auch gestern etwas langsamer angehen lassen, jedoch kam auch er, etwa 45 Minuten später als ich ins Ziel gelaufen. Ihm macht der Wechsel vom Laufen zum Gehen zu schaffen, da die Schienbeine noch schmerzen. Am Liebsten wäre er bergab rückwärts gelaufen. Jedoch hat er sich Quark und Folie am Ziel bestellt. Das sei ein Geheimtipp, so Insider. Der Quark zieht die Hitze aus den Beinen. Heute nun die 9. Etappe nach Untereßfeld, „nur“ 64,4 Kilometer und da sind wir, wenn wir das Ziel erreichen schon in Bayern angekommen.“

Nachtrag für alle M&H-Geschädigten

Unsere finnischen Sensationsreporter P.Hysio und T.Errorist waren heute persönlich vor Ort und gewähren nun dem geneigten voyeuristischen Pubkikum einen klitzekleinen Blick hinter die Kulissen.

Der hier, Gunter Rothe, der Organisator des thüringenUltra, mittlerweile das Mekka aller gläubigenUltraläufer, wartet genauso wie unsere Reporterschar auf die müden Recken…

Die heutigen 1000 hm haben bei allen Läufern deutliche Spuren hinterlassen…

Regeneration…

Ulrich mit seinen Quarkbeinen…

Jungs, haltet durch. Die Hälfte habt ihr schon…

Bevor unsere Reporter noch mehr Details enthüllen lieber wieder zurück ins Studio…

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