Wasserträgerreport thüringenULTRA 2011 – Teil I

Es stand lange nicht fest, ob ich überhaupt am 5. thüringenULTRA teilnehmen würde. Dabei war ich bisher immer dabei und das, obwohl es in diesem Jahr einmalig einen 100 Meilen-Lauf geben sollte. Ich war schon einigermaßen enttäuscht, als Fred aufgrund des vollen Terminkalenders nur die 100 Kilometer laufen wollte. Dann  Fred ’s Verletzung beim Rennsteig-Supermarathon, die für ihn das Saisonaus bedeutete, und plötzlich waren meine Dienste als Fahrradbegleiter irgendwie nicht mehr wirklich gefragt… Aber zum Glück gab ’s da ja noch Holger und Ulrich… Und so bin ich doch dabei und das auf der 100 Meilen-Strecke, Juhu… Die Strecke hat ’s in sich. Nach einer 70 km-„Einführungsrunde“ …

geht es in Sondra an der ersten Verpflegung auf die 100 km-Strecke.

Damit sich das Feld nicht so weit auseinander zieht, gibt es in Sondra ein Zeitfenster von zweieinhalb Stunden, in dem alle Meilenläufer die Verpflegung passiert haben müssen. Damit jeder dieses Fenster auch erreichen kann, gibt es einen gestaffelten Start. Jeder kann sich seine Startzeit zwischen 16 uns 22 Uhr selbst wählen. Ursprünglich wollten wir 19.00 Uhr starten, aber Holger hat die alte Marschtabelle von unserem 24h-Rennsteig-nonstop-Abenteuer nochmal raus gekramt und meint ne Startzeit von 20.00 Uhr wäre besser. Idealerweise wollen wir vor den ersten 100 Kilometer-Läufern in Sondra sein, um den Kampf an der Spitze mal live mit zu erleben. 18.00 Uhr bin ich jedenfalls auf dem Startgelände. Holger und Uli sind auch schon da. Ein Schwätzchen da, eins dort…

Hier holt sich Peter Flock noch ein paar Tipps von Holger… Startet erst 22.00 Uhr.  Wer ’s kann… Am Ende wird er hervorragender 2. in 16:56:14 h. Scheint geholfen zu haben…

Da wir ja noch ein bisschen Zeit haben, kann ich ja mal meine Knipse raus holen…

Welcher „Zivilist“ hat sich denn da aufs Bild gemogelt? Lahmsogge, Hasehumpel, Rasende Krügge, Powerschnegge… Dann darf ich auch mal mit drauf…

Holger Wiesemann von der Laufgruppe aus Treffurt hat sich auch für den langen Kanten entschieden. Hat uns vor 4 Wochen bei unserer Werra-285 km-nonstop-Bezwingung über 85 km begleitet und war da noch unschlüssig, welche Maßeinheit hinter der 100 stehen soll. Gemeldet war er für die Kilometros. Die Entscheidung fiel erst in der Nacht vorher und wurde von seiner Frau gefällt. Die hat nur gefragt, „Was ist denn für dich die größere Herausforderung?“ Die Antwort war klar. Holger, ich hab ja eher den Verdacht, die wollte dich bloß mal ne Nacht los werden…

Das Ziel, heute noch einsam und verlassen… Morgen ist hier großes Bohei.

Die hier wollte unbedingt meinen Hintern fotografieren. Wem ’s gefällt… Übrigens schöne Mütze…

19.00 Uhr, der Start, bei dem wir eigentlich auch mitmachen wollten. Ich komme mal meiner Reporterpflicht nach…

Nervöse Rennpferde.

Der hier, Maykel Hirsch, der Mann für ’s Video, liegt auch schon auf der Lauer…

Horst Reinhardt, die multiple Persönlichkeit. Hier mit dem Briefing…

…da als Starter, morgen selbst als Hörselgauner auf den ersten 25 km unterwegs und danach die Stimme im Ziel… Okay, ganz so dynamisch wie Rennpferde geht ’s dann doch nicht auf die Strecke…

Der hier war clever. Hat ne Zugmaschine bei.

Wie sehr die Organisatoren hier auf Zack sind sieht man keine 500 m nach dem Start…

Ne erste Verpflegung für ’s Vierbeinige… Klasse, Gunter…

Noch steht das schöne Gefährt blitzblank in der Startaufstellung. Das wird sich ändern…

Langsam müssen wir uns auch auf unseren Start vorbereiten.

Die Füße sind wichtig…

gaaanz wichtig…

Ulrich kümmert sich da lieber um den korrekten Sitz seiner Startnummer…

Der ist, was die Füße betrifft, deutlich schmerzresistenter…

Holger W. ist auch schon nervös…

Holger S. kennt da ein gutes Mittel gegen… Deutschlandlauf und Spartathlon-Erfahrung…

Na dann Prost…

Dann sind wir dran…

kurzes Interview für Maykel,

ich auch…

Der hier ist wichtig, der Mann von der Zeitnahme…

Der hier auch, aber es wird mir hoffentlich keiner böse sein, wenn ich den unterwegs nicht sehen möchte. Gut, das  du da bist. Hoffentlich hattest du einen arbeitslosen Tag, ne arbeitslose Nacht und einen noch langweiligeren Tag…

Die Fahrradbegleiter sind bereit…

Der Hörselgauner mit seinem dritten Ich beim Briefing… Holger und Peter haben immer noch was zu bereden.

Jetzt scheint alles gesagt…

20.00 Uhr. Los geht ’s…

Die ersten Meter raus aus der Ultra-Weltmetropole Fröttstädt…

Dat sin se, meine zwei Recken… Die 1011 und die 1012.

Da geht ’s dahin. Nur noch 99 Meilen. Unendliche Weiten…

Holger Wiesemann mit seinem Radbegleiter. Der hat bis gestern übrigens auch noch nix von seinem Glück gewusst. Wurde quasi shanghait…

Für die Nacht bilden wir ne Laufgemeinschaft. Ist auch gut so. Den Treffurtern fehlt Streckenkenntnis. Ein zwei mal ist es ganz gut, dass wir in ner Gruppe unterwegs sind… 12 Augen sehen mehr als zwei…

Bis Eisenach wird mich Uwe Mengs bei der Versorgung unterstützen.

Muss morgen noch bis Mittag arbeiten und wird sich dann wieder auf’s Bike schwingen und uns entgegen radeln.

Der Regen hat die Wege ordentlich aufgeweicht. Und wenn man sich den Himmel ansieht, sehr vertrauenerweckend sieht das nicht aus. Auf jeden Fall wird es dieses Jahr nicht so ne Hitzeschlacht wie in der Vergangenheit…

Für Fotos ist immer Zeit, wie hier Steffen Kohler von der LG DUV beweist. Da dürfte der Inselsberg das Motiv gewesen sein.

Mein Arbeitsgerät. Die Hausbar ist noch geschlossen. Wird erst bei der ersten Verpflegung in Gotha bestückt. Ab da ist dann immer was zu Futtern onboard…

Jawoll. Das ist uns ein…

zwei…

Bilder wert. Der hier…

ist übrigens für das Gruppenfoto verantwortlich. Beeindruckend, wie er für dieses Foto todesmutig für ein kurzzeitiges Verkehrschaos auf dieser vielbefahrenen Trüglebener Hauptstraße sorgte.

Die Presse bei der Arbeit…

Ulrich saust vorbei…

Und dann dass… Ne Gabelbrrückenbremse…Es dauert einen Moment, bis ich wieder fahrbahr bin. Verflucht…

Der Bürgerturm von Gotha. Da wollte ich schon immer mal rauf.

Maykel offensichtlich auch… Dafür ist immer Zeit…

Uschi, totale Schmierseife… Ich werd mich erstmal ans Reinigen machen und dann den Läufern hinterher hasten. Für die Nacht gibt ’s leider keine Fotos. Deswegen hier ne Werbepause. Ihr dürft auch mal zum Kühlschrank. Teil II demnächst in diesem Kino….

weitere Beiträge zum thüringenULTRA:

2011

Wasserträgerreport – thüringenULTRA 2011 – Teil II

Wasserträgerreport – thüringenULTRA 2011 – Teil III

Wasserträgerreport – thüringenULTRA 2011 – Finale

2010

Wasserträgerreport – thüringenULTRA 2010

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Wasserträgerreport – thüringenULTRA 2009 Teil I

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2 Antworten zu Wasserträgerreport thüringenULTRA 2011 – Teil I

  1. Olaf Sakuth schreibt:

    Klasse, Uwe ….. ich will mehr! Viele liebe Grüße olaf

  2. Elke Ziegler schreibt:

    Schade, dass ich nicht live dabei sein konnte – Sch…Bandscheibe. Aber durch unseren Uwe erleben wir alles hautnah mit. Neben tollen Bildern saugute Kommentare!!!

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